Hello Barbie gehackt

Falls das Kind mit einem Satz neuer Kraftausdrücke aus dem Kinderzimmer kommt, könnte das daran liegen, das jemand die smarte Hello-Barbie manipuliert hat. Matte hat die „Hello-Barbie“ sowohl mit einem Mikrofon als auch mit WLAN Adapter ausgestattet und die Puppe kann damit auf das Gesagte (über einen externen Server) analysieren und mit einer Auswahl auf etwa 8.000 vorgefertigen Antworten reagieren.  Damit werden an sich alle Sätze im Kinderzimmer aufgezeichnet und an Mattel geschickt.

Sicherheitsexperte Matt Jakubowski  hat nun einen Weg gefunden, wie man die Barbie auch manipulieren kann. Dabei ist der Zugriff auf das Mikrofon und die Audiodateien möglich, auch Account-IDs und der Netzwerkname ließ sich ermitteln. Nach seinen Angaben wäre es auch möglich, die Verbindung der Puppe auf einen anderen Server zu ändern und dann Kontrolle über die Sprachausgabe zu bekommen. Dieses letzte Variante hat er bisher allerdings nur theoretisch dargelegt.

Neben der Kritik an der Speicherung von privater Kommunikation muss sich Mattel jetzt auch mit möglicherweise gehackten Barbies und Sicherheitsproblemen herum schlagen. Ein Statement des Unternehmens steht bisher noch aus.

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