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Telekom: 1,5 Millionen weniger private Prepaidkunden in einem Jahr


Die Telekom* hat die aktuellen Quartalszahlen veröffentlicht und prinzipiell sieht die Entwicklung durchaus positiv aus. In Deutschland konnte die Zahl der Mobilfunk-Kunden auf 39,892 Millionen gesteigert werden, das sind etwas mehr als 200.000 Kunden zusätzlich im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahres-Quartals.

Im Prepaid-Bereich (privat und gewerblich) sind die Zahlen allerdings um etwa 300.000 Kunden zurück gegangen und besonders gravierend ist der Rückgang, wenn man nur die privaten Prepaidkarten anschaut. Die Zahl der Privatkunden mit Prepaidprodukten liegt nur noch bei 11,9 Millionen Karte. Im Vorjahresquartal waren es noch etwa 13,4 Millionen Kunden gewesen. Innerhalb von 12 Monaten hat die Telekom* im Prepaid-Bereich also etwa 1,5 Millionen Kunden verloren. Im gewerblichen Bereich steigt die Zahl der Prepaidkunden allerdings um etwa 1,2 Millionen Karten an. Dabei sind in erster Linie M2M Karten gemeint, die für die Kommunikation von Solaranlagen und anderen technischen Einrichtungen eingesetzt werden.

Der Rückgang im privaten Prepaidbereich dürfte dabei von der Telekom* einkalkuliert sein. Man hat mit der Umstellung des Tarifportfolios die Prepaidkarten komplett entfernt und bietet nur noch einen Prepaidtarife für Jugendliche an. Wer erwachsen ist, soll gefälligst zu einem Laufzeit-Tarif greifen. Ohne wirklich attraktive Tarife wechseln die Kunden dann natürlich zu anderen Prepaidanbietern, vor allem, weil es in anderen Netzen durchaus interessantere Tarife gibt:

  • Vodafone* bietet mit den Callya Tarifen LTE Anbindung an
  • Drillisch bieten im O2* Netz telefonieren und SMS schreiben ab 7,5 Cent pro Minute

Dazu haben einige Anbieter dem D1-Netz der Telekom im Prepaidbereich den Rücken gekehrt. Es ist also zu erwarten, dass sich die Kundenzahlen im Prepaidbereich der Telekom noch weiter nach unten entwickeln werden.

 

 




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