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DJI gibt Tipps zum Drohnenflug bei Kälte


Na gut, so wirklich ist der Winter in Deutschland bei Temperaturen von 10 bis 15 Grad noch nicht angekommen, DJI hat aber trotzdem ein paar Tipps per Mail verschickt geschickt, die sich mit dem Drohnen-Flug bei Kälte befassen und natürlich in erster Linie auf den Akku und dessen Laufzeit abzielen. Die DJI Drohnenmodelle nutzen (wie die meisten andere Drohnen auch) Lithium-Polymer (LiPo) Akkus, die bei Kälte einen Teil ihrer Leistungsfähigkeit einbüßen.

Daher gibt der Hersteller einige Empfehlungen zur Nutzung der Akkus bei kalten Temperaturen:

  • Akkus sollten vor dem Flug voll aufgeladen sein. Das ist an sich keine neue Empfehlung, sondern sollte ohnehin vor jedem Flug durchgeführt werden.
  • Akkus sollte vor dem Flug auf etwa 25 Grad erwärmt werden und das Unternehmen rät dazu, Wärmekissen für die Akkus mit zu nehmen
  • Nach dem Start sollte man die Drohne etwa 1 Minute kurz über dem Boden fliegen lassen, um die Batterie zu erwärmen
  • Die Akku Anzeige sollte direkt in der App eingeblendet werden, um bei Probleme oder einem Leistungsabfall schnell reagieren zu können. Dazu sollte man nicht nur die Leistung, sondern auch die Spannung im Blick behalten. DJI empfiehlt die sofortige Landung wenn die Spannung unter 3,2 Volt sinkt.

Prinzipiell ist ein Flug mit einer Drohne natürlich auch bei Kälte und Minustemperaturen möglich. Allerdings sollte man zu den normalen Vorbereitungen die oben genannten Punkte beachten. Ein Flug bei starken Schneefall und Wind ist im Übrigen nicht angeraten.



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