Mobiles Bezahlen: Bereits 80.000 NFC-Kassenterminals in Deutschland


Mobiles Bezahlen: Bereits 80.000 NFC-Kassenterminals in Deutschland – Die Technik schreitet immer weiter voran. Vor einigen Jahrzehnten war das Bezahlen mit Bargeld üblich. 1968 wurde die  eurocheque-Karte in Europa entwickelt. Mit dieser war es möglich erste Bargeldbezüge in Geldinstituten einzuholen. Einige Jahre später konnten Kunden bargeldlos Zahlungen vornehmen. Da das Smartphone* ein Alltagsgegenstand geworden ist, können heutzutage Menschen bereits mit diesem Zahlungen vornehmen. In den letzten zwölf Monaten wurden insgesamt 20.000 neue Kassenterminals für das mobile Bezahlen installiert. Das entspricht einem Zuwachs um ein Drittel. Somit können insgesamt 80.000 NFC-Kassenterminals in Deutschland genutzt werden.

Das mobile Bezahlen:

Die Near Field Communication (kurz NFC) ermöglicht eine Datenübertragung über wenige Zentimeter. Mit insgesamt 60 Smartphones lässt sich diese Technologie nutzen. Dabei beinhalten die Smartphones einen NFC-Chip. Außerdem wird eine zugehörige App benötigt.

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone* bietet beispielsweise bereits eine eigene App an. Die Vodafone* Wallet-App nimmt neben der SmartPass Bezahlkarte auch diverse Parktickets sowie Kunden- und Couponing-Karten auf. Die passenden Smartphones werden ebenfalls bei Vodafone* angeboten. Das Vodafone Smart Prime 6 ist bereits für 129 Euro erhältlich. Aber auch High-End-Geräte wie das Huawei* P8, das Samsung Galaxy S6* und das Sony Xperia Z5 können erworben werden.

Derzeit bieten unter anderem die Einkaufsketten Aldi Nord, Aldi Süd, real, REWE, Kaiser´s und Penny diese Möglichkeit an. Aller Voraussicht nach wird Lidl im Februar ebenfalls die Möglichkeit der NFC-Bezahlung einführen.

Sicherheit und Gefahren:

Die Sicherheit der NFC-Bezahlung wird äußerst hoch eingeschätzt. Frank Vahldiek, Director Consumer Services & Innovation bei Vodafone Deutschland sieht NFC als „einen einfachen und schnellen Bezahlvorgang kombiniert mit einem hochsicheren Transaktionsprozess“.

Die Übertragung der Daten ist lediglich in einem Raum möglich. Hierbei ist der Abstand auf einige Zentimeter begrenzt. Bei einer größeren Entfernung bricht die Datenübertragung ab. Somit ist es äußerst schwierig Daten abzufangen. Dennoch ist es theoretisch möglich. Die maximale Entfernung zwischen der der Übertragung ist von der bereitgestellten Energie abhängig. Je höher diese ist, desto weiter kann der Abstand der Datenübertragung sein. Hieraus wächst das Risiko des Datendiebstahls.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit des Abhörens. Selbst wenn das elektromagnetische Feld relativ schwach ist, kann mit einer geeigneten Antenne aus größerer Entfernung Daten abgefangen werden.

Die Zeiten von Brieftaschendiebstählen neigt sich dem Ende zu. In der heutigen Zeit entwickeln vor allem Hacker immer neue Ideen. Beispielsweise können Kriminelle die Original-Chips von Smartpostern abschirmen und mit einem schädlichen Klebe-Tag zu versehen.



  1. therico

    Ich finde es schade, dass in dem Artikel nicht darauf hingewiesen wird, dass die Datenübertragung verschlüsselt abläuft. Wenn also jemand Mithören würde, bekäme er nur unwirtschaflicht zu dekodierenden mist angezeigt.
    Außerdem beinhaltet NFC eine anti-schnüffel-funktion. Wenn also jemand versucht die Transaktion zwischen zwei geräten abzuhören bricht die Kasse die Kommunikation sofort ab.
    Und zusätzlich werden noch nicht einmal Daten übertragen, die sensibel sind, wie die Kreditkartennummer, denn es wird nur ein immer neu generierter Schlüssel gesendet, der die Transaktion bestätigt.


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