Google: Fahrer verhinderten 13 Unfälle bei den selbstfahrenden Autos

Google hat den Bericht für 2015 über die Fahrten der eigenen autonomen Autoflotte veröffentlicht und dort die Auswertung für Ende 2014 bis Ende 2015 präsentiert. Nach Vorgaben der kalifornischen Straßenverkehrsbehörde ist dies Bedingung, um die Fahrzeuge auf den Straßen testen zu können.

Insgesamt gab es dabei seit Herbst 2014 272 Fälle, in denen das System Probleme festgestellt hatte und die Kontrolle an den Mitfahrer abgegeben hat. In 69 Fällen übernahmen die Mitfahrer selbst die Kontrolle. In 13 Fällen war das dringend notwendig gewesen, weil sonst Kollisionen gedroht hätten. Dabei war in drei dieser Fälle das Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer Grund für die Übernahme der Kontrolle, bei zwei Fällen waren es Leitkegel gewesen, die man sonst wohl umgefahren hätte. In 2015 hatte es aber insgesamt nur 5 Vorfälle gegeben, bei denen Kollisionen gedroht hätten, die Häufigkeit scheint daher abzunehmen.

Ziel ist es, dass die Fahrzeuge komplett ohne Fahrer auskommen und auch in problematischen Situationen selbstständig und korrekt reagieren können. Dieses Ziel scheint bisher noch nicht erreicht, auch wenn die Zahlen durchaus niedrig liegen. Die Frage wird daher eher sein, ob man die Fahrzeuge wirklich zu 100 Prozent absichern kann oder ob es immer eine gewisse Unsicherheit geben wird. Immerhin sind menschliche Fahrer auch nicht fehlerfrei und bringen ein gewisses Kollisionsrisiko mit. Es gibt nicht umsonst eine Zwangs-Haftpflicht-Versicheung im KfZ Bereich.

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