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Studie: Bruttosozialprodukt und Smartphones

von Bastian Ebert

Der aktuelle Report von Flurrymobile hat unter anderem auch einen Blick auf die Verbreitung von iOS- und Android* Geräten in Europa geworfen und die entsprechende Zahl der Geräte mit dem Bruttosozialprodukt pro Kopf der Länder verglichen. Die Auswertung hat man dabei für die 10 größte europäischen Länder gemacht.

Im Vergleich geben die skandinavischen Länder und Großbritannien am meisten für smarte Geräte aus. Deutschland, Frankreich und Spanien liegen eher im Mittelfeld und erstaunlicherweise gibt man auch in Russland im Vergleich recht viel für Handys und Smartphones* aus. Ausreißer sind Italien und vor allem Polen.

Das angezeigte Verhältnis wird allerdings nicht nur vom Hand zu Smartphones* beeinflusst, sondern auch von der Höhe des Bruttosozialproduktes in den einzelnen Ländern. Ist dieses hoch, ist es schwieriger, hier hohe Werte zu erreichen. Umgekehrt macht es ein niedrigeres Bruttosozialprodukt einfach, vergleichsweise viel für Geräte mit iOS und Android* auszugeben.  Interessant ist der Vergleich daher in erster Linie bei Ländern, in denen die Werte pro Kopf etwa gleich sind. Das trifft beispielsweise bei Deutschland, den Niederlanden und Schweden zu. Hier sind die unterschiedlichen Werte durchaus aussagekräftig: es scheint in den Niederlanden und Schweden einen deutlich ausgeprägteren Hand zu Smartphones* zu geben als in Deutschland. Die Ausgaben für diese Geräte sind in beiden Ländern fast doppelt so hoch wie in Deutschland.

Warum das so ist sagt die Grafik leider nicht aus und auch im Report finden sich keine Angaben dazu. Es bleibt also noch genug Raum für Spekulationen.

 

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