Apple bekommt Unterstützung von Google gegen das FBI

Der Brandbrief von Apple gestern zum Vorgehen der US-Regierung um Zugang zu iPhones zu bekommen, hatte für einiges Aufsehen gesorgt. Apple sollte per Gerichtsbeschluss gezwungen werden, die Sicherheitssysteme in den iPhones und iPads zu umgehen und Software zu entwickeln, mit der sich die Verschlüsselung der Nutzerdaten in den Geräten aufheben lässt. Apple sollt – so das Unternehmen im Brief – die eigenen Nutzer hacken.

Google CEO Sundar Pichai hat sich gestern ebenfalls in die Debatte eingeschaltet und sich auf die Seite von Apple gestellt. Auf Twitter erklärte er, dass es natürlich gesetzlichen Zugang zu den Geräten gibt, aber das es eine ganz andere Sache wäre, Backdoors und Hacks für Geräte bereit zu stellen. Das wäre ein Präzedenzfall, der die gesamte Datensicherheit der Bürger kompromittieren würde.

Das scheint zu heißen, dass auch Android bisher noch keine Backdoors für die US-Regierung beinhaltet, allerdings sind die normalen Sicherheitslücken in veralteten Android Systemen wohl auch ausreichend genug um Zugriff zu bekommen.

Auch US Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich in die Debatte eingeschaltet. Wie üblich reduziert er die komplexe Diskussion auf wenige Schlagworte in einem Statement von ihm heißt es:

Auf Deutsch: Wenn die Regierung Zugriff haben will, dass muss sie ihn bekommen, egal was eine Firma wie Apple an Bürgerrechten anführt.

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