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HTC – neue Hiobsbotschaften statt Trendwende

von Bastian Ebert

HTC hat die neuen Zahlen für den Umsatz im Januar 2016 veröffentlicht und es sieht düster aus. Das Unternehmen hat in diesem Monat mit ca. 175 Millionen Euro so wenig umgesetzt wie noch nie. Vor einem Jahr, im Januar 2015, lag der Umsatz des Unternehmens noch bei mehr als 300 Millionen Euro, der Rückgang ist mit etwa 47 Prozent deutlich. In Spitzenzeiten könnte das Unternehmen mehr als 1,2 Milliarden Euro monatlichen umsetzen. Davon ist man derzeit sehr weit entfernt.

Insgesamt scheint damit die Strategie des Unternehmens mit den neuen Handymodellen aufgegangen zu sein. Sowohl das neue HTC One A9 als auch das One M9 konnten den Trend nicht umkehren und den Erfolg zurück bringen. Ob die geplante Modellpalette für 2016 hier neue Impulse bringen kann, ist weitgehend ungewiss.

Das Unternehmen wird im Smartphone* Bereich zunehmen durch billigere Anbieter wie Huawei*, Honor oder auch OnePlus unter Druck gesetzt und hat es bisher nicht geschafft, die Geräte gegen Samsung* Modelle  zu etablieren. Die Nische für HTC wird daher immer kleiner und das macht sich wohl auch bei den Marktanteilen und dem Umsatz bemerkbar.

Die Frage ist daher, wie lange HTC diesen Kurs noch beibehält, bevor man das Ruder herum reißt. Es wird wohl auch vom Erfolg der kommenden Modelle abhängen, ob und wie es mit dem Unternehmen weiter geht. Das HTC One M10 und One A10 sind zu Erfolg verdammt.

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