LG-G5-Pressebild

LG erklärt das Plastik beim LG G5


Das neue LG G5 wurde immer mit einer neuen Mtell-Hülle beworben, tatsächlich hat sich aber im Teardown gezeigt, dass der Kern der Rückseite richtiges Metall enthält und mit Lack und weicherem Material überzogen ist. Das erklärt unter anderem auch die hohe Empfindlichkeit gegenüber Kratzern, die viele Nutzer festgestellt haben. LG hat nun erklärt, warum man diese Form der Konstruktion gewählt hat.

Punkt 1 dabei: Die Rückseite hat keinen Plastiküberzug ,sondern das Aluminium wurde mit Grundierung und Farbe überzogen. Der Überzug fällt allerdings insgesamt recht dick aus.  Dazu habe man sich für diese Form der Rückseite entschieden, um hohe Stabilität und geringes Gewicht zu bekommen. Immerhin würde diese Form der Technik auch bei Autos zum Einsatz kommen und trotzdem geht niemand davon aus, das Autos eine Plastik-Karosserie haben.

So ganz überzeugt diese Erklärung allerdings nicht. LG hatte im Vorfeld – bewußt oder unbewußt – eine andere Erwartungshaltung geweckt. Die Vorstellung eines Fullmetal-Unibody hört sich tatsächlich nach Fullmetal an und so ein Metall-Unibody zeichnet sich unter anderem auch dadurch aus, dass er sich nach Metall anfühlt und auch eine gewisse Kratz-Festigkeit mitbringt. Ein dicke Schicht aus exloxiertem Alumium mit Lack drüber geht an dieser Erwartungen weitgehend vorbei und fühlt sich auch nicht nach Metall an.

Wahrscheinlich hat man im technische Sinne durchaus recht, was den Metallbody betrifft. Zufrieden macht das viele Nutzer aber trotzdem nicht. Mit etwas geschickterem Marketing hätte man diese Probleme gar nicht erst aufkommen lassen.

LGs Erklärung im Video



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