iPhone-Produzenten rechnen mit ein Drittel weniger Produktionsvolumen

Die Gerüchte um die mangelnde Innovationskraft beim iPhone 7* bekommen wieder neuen Nahrung. Bei TSMC, einem iPhone-Chip-Produzent aus Taiwan, rechnet man nach Angaben des japanische Börsenmagazines Nikkei mit einem geringerem Produktionsumfang im dritten und vierten Quartal 2016. Das Unternehmen stellt sich darauf ein, im Vergleich zum Vorjahr etwa ein Drittel weniger Cip-Sätze für das neuen iPhone liefern zu müssen.

Als Gründe für diese schlechte Prognose nennt das Wirtschaftsmagazin zwei wesentliche Faktoren:

  • der Smartphone* Markt sei mittlerweile weitgehend gesättigt und kein direkter Wachstumsmarkt mehr
  • dazu fehlen wohl innovative Features beim iPhone 7*, die eine Nachfrage nach dem Gerät pushen könnten

Zumindest letzter Punkt steht im krassen Widerspruch zu den Ansagen von Tim Cook. Der Apple* CEO hatte vor einigen Tagen offensiv verkündet, das neuen iPhone würde über einige großartige Neuerungen verfügen:

„We have great innovation in the pipeline, like new iPhones that will incent you and other people that have iPhones today to upgrade to new iPhones. We are going to give you things that you can’t live without, that you just don’t even know you need today […] You will look back and wonder ‚how did I live without this?'“

Zumindest auf Seiten der Produzenten scheint man von dieser Ankündigung weniger überzeugt zu sein, wenn man tatsächlich mit einer geringeren Produktion rechnet. Und immerhin sind 30 Prozent weniger als im Vorjahr durchaus eine Hausnummer, die sich auch auf die Bilanzen von Apple* auswirken dürfte.

Die Apple* Aktie ist seit Mitte April fast durchgehend im Sinkflug – auch die Investoren scheinen also nicht an ein gutes Geschäft mit dem iPhone 7* zu glauben.

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