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Pro-Modellflug – Modellflieger gründen Initiative gegen Gesetzesverschärfungen


Im Bereich der Drohnenflüge sind die Medien häufig überfrachtet mit Aufnahmen von Beinahe-Zusammenstößen und Crash sowie den Gefahren von Quadrokotper-Einsätzen. Daher plant das Bundesverkehrsministerium eine Novellerierung der flugrechtlichen Bestimmungen, um möglichen Gefahren zu minimieren.

Auf der Seite „Pro Modellflug ‑ Hände weg von meinem Hobby” haben sich nun viele Vereine, Verbände, Messegesellschaften, Hersteller, Händler und Fachverlage zusammengeschlossen, um der Regelungswut des Gesetzgebers Fakten und Informationen entgegen zu setzen. So schreibt die Initiative beispielsweise zum geplanten Verbot von Modellen mit Kameras in Wohngebieten:

Ein Wohngebiet beginnt laut Definition bereits ab einer Ansammlung von drei Häusern. Modellflug wäre in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland dann praktisch nicht mehr möglich. Für eine solch unverhältnismäßige Maßnahme fehlt zudem jede Grundlage. Sämtliche uns bekannte Schadensfallstatistiken weisen keine konkreten Vorfälle in Wohngebieten auf. Die Persönlichkeitsrechte Dritter sind bereits ausreichend geregelt. Zu dieser Einschätzung kommt selbst das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Zitat aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Bürgeranfrage: “Wie Sie sehen, steht damit nach geltendem Recht ein umfassender und ausreichender rechtlicher Schutzmechanismus gegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch sog. Drohnen zur Verfügung.“

Um die Forderungen der Modellflieger auch in die Politik zu tragen, wurde eine Petition gestartet. Diese kann hier eingesehen unter unterschrieben werden:

Aktuell gibt es bereits etwas mehr als 66.000 Unterstützer, das Quorum ist allerdings erst bei 120.000 Stimmen erreicht. Dafür bleiben noch 25 Tage Zeit.

Wer sich weiter informieren möchte, findet hier einen Überblick über Probleme und Lösungen dazu: http://www.pro-modellflug.de/behauptungen/



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