Apple – Sammelklage zum Fehler 53 gescheitert


Der Fehler 53 hatte bei einigen Nutzern für viel Ärger gesorgt, weil Apple auf diese Weise unautorisierten Reparatur des Touch-ID-Sensors „bestrafte“ und ältere iOS Geräte dann unter Umständen nicht mehr funktionsfähig waren. Es wurde daraufhin eine entsprechende Sammelklage initiiert, die aber abgewiesen wurde.

Der zuständige US-Richter Vince Chhabria folgte der Argumentation Apples:

  • das Problem dieses Fehlers lässt sich relativ einfach durch ein Update beheben und Apple übernimmt im Zweifelsfall auch die Kosten für eine Reparatur
  • Datenverluste seinen durch den Fehler ebenfalls nicht aufgetreten (zumindest konnten die Kläger dies nicht nachweisen) da nach der Reparatur die Daten wieder vollständig vorhanden waren

Insgesamt geht das Gericht daher davon aus, dass man diesen Fehler nicht vorsätzlich so eingebaut hätte und sieht daher keine direkte Schuld bei Apple, wenn sich ein Defekt auf diese Weise bemerkbar macht.

Der Fehler wurde mit der iOS Version 9.2.1 ausgeräumt und ein Update auf diese Version macht auch ältere Geräte, die bereits von diesem Fehler betroffen sind, wieder lauffähig.

Daher sah das Gericht keine Grundlage für eine Klage und hat die Sammelklage abgewiesen.

Die komplette Begründung dazu kann hier nachgelesen werden: https://de.scribd.com/doc/316348898/Lusson-v-Apple-Ruling



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