Blackberry: 2 Promille Marktanteil, 670 Millionen Dollar Verlust im letzten Quartal


Man kann mittlerweile sehr sicher sagen: das Blackberry Priv hat nicht den erhofften Umschwung für das Unternehmen gebracht. Im 2. Quartal 2016 hat das Unternehmen lediglich 500.000 Modelle aller Geräteklassen verkauft. Das ist sogar noch weniger als im schlechten ersten Quartal 2016 und lässt den Marktanteil von Blackberry auf kaum noch wahrnehmbare 0,2 Prozent schrumpfen.

Das schlechte Geschäft schlägt sich auch in den Zahlen nieder:

  • der Umsatz sank um 39 Prozent auf nur noch 400 Millionen Dollar im letzten Quartal
  • unter dem Strich blieb ein Minus von 670 Millionen Euro in den letzten drei Monaten, wovon allerdings 500 Millionen Dollar auf Abschreibungen zurück gehen

Insgesamt setzt Blackberry aber auch weiterhin auf Smartphones*. „Ich glaube nach wie vor, dass wir Geld im Geräte-Geschäft verdienen können“, sagte Konzernchef John Chen am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. In diesem Jahr soll es daher noch zwei neue Geräte geben, die im mittleren Preisbereich angesiedelt sein sollen. Das Blackberry Priv war vielen Anwendern zu teuer gewesen und fand daher kaum Anklang auf dem Massenmarkt. Bisher gibt es aber noch keine wirklichen Details, wie genau die beiden Modelle ausgestattet sein werden und welches Betriebssystem verwendet wird. Mit dem Priv war Blackberry zum ersten Mal auf Android* gewechselt und hatte nicht das eigene System eingesetzt. Ob auch die angekündigten neuen Modelle Android* einsetzen werden, ist aber nicht sicher.



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