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Windows 10 – 10.000 Dollar Strafe für Zangsupdate


Die Updatepolitik von Microsoft* verärgerte bisher viele Nutzer. Wer sich standhaft weigerte, Windows 7 oder 8 auf Windows 10 umzurüsten, wurde mit immer mehr Anfragen dazu genervt und teilweise installierte Windows das Update selbst, obwohl die Nutzer das entsprechende Fenster hatten schleißen wollen. Der Klick auf das X zu schließen wurde als Zustimmung zum Update interpretiert. Auch das ungefragte Abspeichern von mehrere Gigabyte Update-Dateien auf den Nutzerechner wurde immer wieder kritisiert.

In Kalifornien wurde nun aufgrund eines Windows 10 Updates eine Strafzahlung von 10.000 Dollar fällig. Der Fall lag hier allerdings etwas anders. Beim Update des geschäftlichen Rechners von Teri Goldstein lief wohl etwas falsch, denn das Gerät war danach mehrere Tage lang unbrauchbar. Das Zwangsupdate hatte hier negative Konsequenzen gehabt und das Reiseunternehmen in Teilen lahm gelegt.

Microsoft* einige sich mit der Nutzerin allerdings nach dem ersten Prozess gütlich und zahlte 10.000 US-Dollar. Ein Schuldeingeständnis sei das aber nicht, so Microsoft*.

In Deutschland gibt es derzeit noch keine Prozesse in diese Richtung. Die Verbraucher beschweren sich zwar und über viel Kritik, den Weg vor ein Gericht beschreiten aber nur die wenigsten. Lediglich die Verbraucherzentralen sind aktiv geworden und wollen gegenüber Microsoft ein Urteil wegen des ungewollten Downloads von Dateien auf Kundenrechner erwirken.



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