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Sony – über 50 Prozent weniger Smartphones verkauft


Die meisten Anbieter haben ihre Quartalszahlen für das zweite Quartal 2016 bereits veröffentlicht und nun hat auch Sony entsprechende Zahlen heraus gebracht, die einen Einblick in die Mobilfunk-Sparte des Unternehmens ermöglichen.

Insgesamt sehen die Zahlen dabei auf den ersten Blick nicht gut aus. Im Vorjahresquartal konnte Sony noch 7,2 Millionen Geräte verkaufen, in abgelaufenen Quartal sank diese Zahl um mehr als die Hälfte. Nur noch 3,1 Millionen Sony-Smartphones* wurden abgesetzt. Der Gewinn fiel entsprechend gering aus und lag umgerechnet bei ca. 3,4 Millionen Euro. Das ist allerdings kein unerwarter Einbruch sondern Ausdruck der neuen Unternehmensstrategie bei Sony. Das Unternehmen hat sich konsequent von den billigen Modellen getrennt und bietet nun nur noch teure Geräte im Bereich der Mitteklasse und darüber hinaus an. Damit will man sich im Markt neu positionieren. In der Konsequenz bedeutet das aber auch, dass man das stückzahl-starke Geschäft mit den billigen Geräten abstößt und die Verkäufe entsprechend zurück gehen. Diese Effekt findet man dann natürlich auch in den Quartalszahlen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Strategie auf Jahresfrist auswirken wird. Die neuen Modelle wie das Sony Xperia X oder Xperia XA sind sehr interessante Modelle, die auf dem Markt ihre Kunden finden dürften. Insgesamt will Sony bis zum Ende des Geschäftsjahres (März 2017) 19 Millionen Geräte verkaufen. Damit diese Planungen aber Realität werden, muss der Verkauf wieder etwas anziehen, dazu sind etwa 5 Millionen Geräte pro Quartal notwendig. Dazu liegt auch diese Zahl unter den aktuellen Verkaufszahlen: im letzten Geschäftsjahr hatte das Unternehmen noch knapp 25 Millionen Geräte absetzen können. Allerdings hatte man dabei auch einen Verlust in der Mobilfunk-Sparte eingefahren.



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