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Voiceprint – Swisscomm will Kunden über die Stimme identifizieren


Beim Schweizer Mobilfunk-Anbieter Swisscom will man zukünftig im Service-Bereich auf die Sicherheitsfragen bei den Kunden verzichten und diese stattdessen über ihre Stimme identifizieren. Das soll sicherer sein als die bisherigen Legitimations-Verfahren und dem sogenannten „Social Engineering“ eine Riegel vorschieben. Dabei wird von Dritten versucht, an möglichst viele persönliche Daten einer Person zu kommen, um damit beispielsweise an der Hotline sich glaubhaft als diese Person ausgeben zu können. Das wäre mit der neuen Stimmen-Erkennung dann nicht mehr möglich.

Dieses System funktioniert allerdings erst mit dem zweiten Anruf, da im ersten Anlauf die Stimme natürlich zuerst einmal erfasst werden muss. Swisscom schreibt dazu in der Pressemitteilung:

Während der Anrufer spricht, misst Voiceprint in wenigen Sekunden verschiedene Stimmmerkmale wie zum Beispiel Frequenz, Geschwindigkeit*, Aussprache und Akzente. Aus diesen Merkmalen entsteht ein individueller Stimmabdruck, aufgrund dessen die Stimme nicht nachgeahmt werden kann. Gesprächsinhalte werden nicht gespeichert. Wünscht der Kunde keine Stimmabdruckerfassung, kann er sie im Kundencenter deaktivieren oder den Kundenberater an der Hotline darauf hinweisen. Diese Kunden werden in Zukunft weiterhin über die Sicherheitsfragen identifiziert.

Das neue System wird nach Angaben des Unternehmens bereits im Bereich des Banking erfolgreich eingesetzt und soll ab August auch für Swisscom Kunden zur Verfügung stehen. Mehrkosten entstehen dadurch für die Kunden nicht.

 

 



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