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Blackberry stellt mit dem DTEK60 ein neues Android Smartphone vor


Blackberry hat angekündigt, zukünftig selbst keine Hardware mehr entwickeln zu wollen, weil das Unternehmen mit den Geräten nur Geld verliert. Es sind aber noch drei aktuelle Geräte in Vorbereitung und diese wird das Unternehmen auch auf den Markt bringen. Das erste Modell ist dabei das DTEK60. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um den Nachfolger des DTEK50, allerdings hat Blackberry sowohl beim Design als auch bei der Technik nachgelegt.

Man erkennt beim DTEK60 zwar die Formensprache des Vorgängers, die neuere Version ist aber etwas größer und besitzt dazu einen Fingerabdruck-Scanner. Der Rahmen ist aus Aluminium, bei der Vorder- und Rückseite kommt Glas zu Einsatz.

Technik der Oberklasse

Die technischen Daten machen deutlich, dass sich Blackberry mit dem DTEK60 an den aktuellen Topmodellen orientiert. So kommt ein Snapdragon 820 Prozessor mit 4 GByte RAM zum Einsatz. Beim Arbeitsspeicher gibt es nun 32GB und per microSD Karte kann der Speicher auf bis zu 2 Terrabyte aufgerüstet werden. Das sollte auch anspruchsvolle Kunden mit viel Speicherbedarf zufrieden stellen.

Das Display* umfasst 5,5 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel (QHD). Der Akku besitzt eine Kapazität von 3.000mAh und kann per QuickCharge 3.0 schnell aufgeladen werden, die Versorgung mit Energie erfolgt über eine  USB-Type-C-Schnittstelle.

Android noch sicherer gemacht

Besonderen Wert legt Blackberry auf das Betriebssystem. Bereits seit Ende letzten Jahres setzt das Unternehmen auf Android*, hat das System durch eigene Anpassungen noch sicherer gemacht.  Das Unternehmen schreibt dazu:

“With the DTEK60, BlackBerry continues to focus on our strengths: state-of-the-art software and security solutions. When you see our logo it means security, from our class-leading enterprise software to devices secured by BlackBerry software,” said Ralph Pini, Chief Operating Officer and General Manager of Mobility Solutions at BlackBerry.  

Der Fokus liegt dabei klar auf Firmen- und Business-Kunden, denen man garantieren will, dass es keine Fremdzugriffe auf die Geräte gibt und auch sensible Daten auf dem Blackberry sicher sind. So gibt es eine eigene DTEK App mit der man die Zugriffsrechte und Zugriffe auf dem Gerät überwachen kann, sichere Bootchain und ein Schutz gegen Rooting direkt im Geräte.

Allerdings arbeitet das Gerät derzeit nur mit Android* 6.0, setzt also noch nicht auf die neuste Version des Betriebssystem. Allerdings wird dabei auf den neusten Sicherheitspatch von Google zurück gegriffen, Blackberry setzt also auch hier auf den höchsten Sicherheitsstandard, der derzeit möglich ist. Dazu soll ein Update auf Android* 7.0 kommen. Wann genau es aber so weit sein wird, steht noch nicht fest.

Beim Preis orientiert sich Blackberry mit dem DTEK60 ebenfalls an der Oberklasse. Das Gerät wird für 579 Euro verkauft und ist damit in einem Preisbereich mit den aktuellen Topmodellen anderer Anbieter – aber beispielsweise etwas billiger als das iPhone 7* oder die Google Pixel Modelle. Bleibt abzuwarten, ob die Firmen an der Stelle wirklich auf die Sicherheit von Blackberry vertrauen und bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Im privaten Massenmarkt dürfte es das DTEK60 dagegen eher schwer haben. Der Name klingt eher wie ein Verwaltungsakt und Sicherheit als Feature ist im privaten Bereich noch kein Verkaufsargument.



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