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HTC 10 evo kommt Anfang Dezember


HTC hat das neuen HTC 10 evo als ein Pendant zum HTC Bolt – das in den USA bereits auf dem Markt ist – vorgestellt. Die Geräte sind dabei weitgehend identisch, nur beim Namen gibt es Unterschiede. Während das Bolt in den USA bei Sprint zu haben ist, gibt es das HTC 10 evo zukünftig wohl weltweit und damit auch in Deutschland.

In einer neuen Pressemitteilung gibt es Unternehmen nun auch weitere Details zum Marktstart bekannt. So wird das HTC 10 evo wieder ohne Provider-Unterstützung auf den Markt kommen und in der ersten Dezemberwoche verfügbar sein. Man bekommt es zum Start in erster Linie bei Media Markt*, Saturn* und natürlich bei HTC selbst.

Es gibt nun auch eine unverbindliche Preisempfehlung. Leider hat sich damit aber auch bestätigt, dass der hohe Preis aus den USA auch in Deutschland aufgerufen wird. Das HTC 10 evo soll in drei Farben erscheinen: Gunmetal, Glacier Silver oder Pearl Gold. Der Preis für die Geräte liegt bei 579 Euro. Das ist wirklich viel, wenn man sich überlegt, das im Gerät nur 3GB RAM und der Snapdragon 810 zum Einsatz kommen. Man sollte daher einen kritischen Blick auf die Technik werfen, bevor man sich für einen Kauf entscheidet – für weniger Geld gibt es beispielsweise auch das neuen OnePlus 3T – mit Snapdragon 821 Prozessor und damit deutlich mehr Leistung.

Technik aus dem Vorjahr

Das HTC 10 evo sieht dem HTC 10 recht ähnlich, lediglich die Anordnung der Elemente auf der Rückseite scheint etwas anders zu sein. Bei der Technik gbt es allerdings einige Unterschiede. So kommt das Bolt mit 3GB RAM und 32GB internem Speicher. Es verfügt über einen USB Type-C Port und einem 3.5mm Anschluss für die Kopfhörer. Die Geräte sind in Silber und Grau zu haben. Der Akku hat eine Leistung von 3200 mAh. Der Fingerabdruck-Scanner ist wieder auf der Vorderseite angebracht und im Home-Button integriert.

Das HTC 10 evo hat ebenfalls wie das Bolt hat ein Display* mit 5,5 Zoll und einer Auflösung von 1440 x 2560 Pixeln. Als Kamera kommt eine 18 Megapixel Kamera mit einer f/2.0 Blende zum Einsatz, auf der Vorderseite ist eine Kamera mit 8MP im Einsatz. Beim Betriebssystem greift das Gerät auf Android* 7 Nougat zurück – zumindest das ist auf dem Stand von 2016.

Nur Snapdragon 810 im Einsatz

Kritisch dagegen ist der Prozessor. HTC setzt hier auf den Qualcomm® Snapdragon™ 810 64-bit Octa-Core – also das Modell aus dem Jahr 2015. Diese hat deutlich weniger Leistung als die aktuellen Topmodelle 820 und 821 und dürfte daher im Vergleich bei der Geschwindigkeit* Probleme machen. Vor allem in Verbindung mit dem großen Display* und der hohen Auflösung kann man sich durchaus vorstellen, dass der Prozessor bei hohen grafischen Anforderungen Probleme bekommt.

Derzeit gibt es leider noch keine Angaben vom Preis, den HTC für das HTC 10 evo aufrufen will. In den USA zahlt man derzeit für das HTC Bolt ohne Vertrag* bei Springt 600 Dollar. Das ist vergleichsweise viel für ein Gerät, dass sowohl beim Prozessor als auch beim RAM eher auf dem Niveau des letzten Jahres ist. Ob eine schicke Metallhülle und die Erinnerung an das HTC 10 ausreichen wird, diesen Preis zu rechtfertigen – man darf durchaus zweifeln. Allerdings ist nicht sicher, dass HTC auch in Europa bei diesen hohen Preisen bleiben wird. Durchaus denkbar, das ohne Kooperation mit Sprint auch etwas niedrigere Preise möglich wären.



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