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Moto M – neue Pressebilder geleakt


Lenovo bereitet derzeit mit dem Moto M den Marktstart eines neuen Modells im Mittelklasse-Bereich vor. Inzwischen ist auch Pressematerial zum neuen Gerät geleakt und damit gibt es einen ersten Blick auf das Design und auch die Technik des Moto M. Besonders der Preis scheint sehr interessant: Er ist mit nur 1.999 Yuan angegeben, was etwa 266 Euro entsprechend würde – damit wäre das Moto M vergleichsweise günstig. Allerdings ist bisher noch nicht klar, ob die Geräte auch in Europa und in Deutschland auf den Markt kommen werden. Der Start ist bisher nur in China geplant.

Wenig Neuerungen beim Design

Bei Design orientiert man sich bei Lenovo an den bestehenden Modellen und hat mit dem Moto M ein Gerät mit abgerundeten Ecken auf den Markt gebracht, das in erster Linie genau so aussieht wie viele andere Smartphones* derzeit auch. Die Rückseite enthält die mittige Kamera mit einem Einzelobjektiv, am oberen Geräterand gibt es einen Kopfhöreranschluss und wie es aussieht sollen die Geräte Dual-SIM unterstützen. Auf der Rückseite gibt es ebenfalls einen Fingerabdruck-Scanner.

Auf den Presse-Renderings macht das Gerät einen guten Eindruck – von einer eigenen Formsprache kann man aber nicht sprechen. Wäre der Moto Schriftzug nicht auf der Vorderseite, wäre es wohl schwer, das Gerät einem Anbieter zuzuordnen.

Die Technik im Moto M

Lenovo setzt auf einen Helio P15 Octa-Core-Prozessor mit 2,2Ghz und 4GB RAM. Dazu gibt es 32GB internen Speicher, der sich mittelt microSD Karte erweitern lässt. Das Display* ist 5,5 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln.

Bei der Kamera gibt es auf der Rückseite 16MP, auf der Vorderseite 8MP für Selfies, für die Ausdauer sorgt ein Akku mit 3050mAh.

Das sind insgesamt solide Werte und vor allem für den Preis eine wirklich gute Ausstattung, wenn das Gerät wirklich für und die 266 Euro auf den Markt kommen sollte. In den Gerüchten ist auch von einem Metallgehäuse die Rede, was bei dem geringen Preis kaum vorstellbar ist. Dazu soll das Gehäuse beschichtet sein um Schutz vor Spritzwasser zu bieten. Das wäre wirklich eine sehr interessante Kombination.

Für den Akku wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch Quick-Charge geben, wobei nicht ganz klar ist, welche Technik genau zum Einsatz kommt.

Insgesamt setzt Lenovo hier die Strategie eigenständiger Geräte weiter fort. Lediglich der Schriftzug Moto erinnert noch daran, das die Geräte aus dem Motorola Bereich stammen, der von Lenovo gekauft wurde. So ganz traut man der eigenen Marke aber noch nicht, denn man hätte natürlich auch direkt Lenovo auf die Geräte schreiben können um so klar zu machen, wer hinter den Modellen steht.

Den Nutzer dürfte es letztendlich egal sein, welcher Anbieter sich nun wie kennzeichnet, denn das Moto M scheint nach den bisherigen Daten ein sehr interessantes Gerät zu einem günstigen Preis zu werden. Das könnte durchaus für einigen Erfolg sorgen. Dafür wäre es aber natürlich notwendig, das Lenovo das neuen Moto M nicht nur in China auf den Markt bringt, sondern zeitnah weltweit ausrollt um am besten auch noch das Weihnachtsgeschäft in den USA und Europa mit zu nehmen. Ob das klappen wird steht aber bisher leider noch nicht fest.



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