Standortbestimmung bei Android Geräten – so nutzt man sie richtig


Standortbestimmung bei Android* Geräten – so nutzt man sie richtig – Die Standortbestimmung von Google ermöglicht auch in fremden Städten ein einfaches Zurechtfinden. Dank des leichten und schnellen Umgangs wird das alltägliche Leben in vielen punkten erleichtert. Auf der anderen Seite liefern eine Vielzahl der neuen Android* Geräte ein permanentes Signal an Google und andere App-Anbieter. Vor allem in der heutigen Zeit, in welcher der Datenschutz eine immer größere Rolle spielt, ist dies unter Umständen nicht immer wünschenswert. Beispielsweise erstellen App-Anbieter, nach einer Einwilligung beim Download, ein Bewegungsmuster. Im Folgenden werden die verschiedenen Funktionen näher erläutert, damit eine individuell-passende Standortbestimmung eingestellt werden kann.

Unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ lässt sich der Reiter „Standort“ finden. Dort kann unter dem Punkt „Modus“ zwischen drei Modi unterschieden werden.

Der „Hohe Genauigkeit“-Modus:

Dieser Modus liefert die genauste Bestimmung des aktuellen Aufenthaltsortes. Vor allem zu Fuß, auf dem Fahrrad oder im Auto empfiehlt sich diese Einstellung. Für die genaue Positionsbestimmung empfängt das Gerät die Signale sowohl von Satelliten (GPS) als auch von umliegenden WLAN-Stationen und Mobilfunkmasten. Der Energieverbrauch des Geräts bei dieser Einstellung am höchsten.

Der „Nur Gerät“-Modus:

Bei Outdoor-Aktivitäten – wie Wandern, Joggen, etc. – empfiehlt sich diese Einstellung. Hingegen ist Modus nicht für Navigation innerhalb eines Gebäude geeignet. Das Android* Gerät empfängt ausschließlich GPS-Signale. So werden die Koordinaten für das Geotagging ebenfalls über GPS-Signale bezogen. Für die genaue Standortbestimmung werden Signale von insgesamt 3 Satelliten benötigt, was unter Umständen einige Minuten dauern kann.  In diesem Modus muss mit einem mittelmäßigem Stromverbrauch gerechnet werden.

Der Energiesparmodus:

Wird diese Einstellung gewählt, werden für die Standortbestimmung nur Signale von Funkzellen und WLAN empfangen. Hierbei spielt die Anzahl der umliegenden Mobilfunkmasten und erfassten Drahtlosnetzwerke eine große Rolle. Für den Fall, dass in dem umliegenden Gebiet nur eine geringe Anzahl dieser Sender ist, kann die Standortbestimmung von dem tatsächlichen Aufenthaltsort stark abweichen. Besonders geeignet ist dieser Modus für permanente Dienste, wie beispielsweise Google Now.

Die Deaktivierung:

Neben einer Einsparung von Strom kann der Wunsch bestehen, dass Google und andere App-Anbieter nicht jederzeit den Standort eine Nutzers wissen sollen. Selbstverständlich lässt sich daher die Standortbestimmung auch deaktivieren. Dies ist unter dem Menüpunkt „Standort“ zu finden. Dafür muss der Button in der oberen rechten Ecke gedrückt werden. Bei Bedarf kann die Bestimmung des Standortes jederzeit wieder aktiviert werden.



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