Mate 9

Video: Huawei Mate 9 im ersten Hands-On


Huawei* hat in dieser Woche das neue Flaggschiff Mate 9 vorgestellt und damit den Anspruch gesetzt, in einer Liga mit dem Samsung Galaxy S7* und dem iPhone mitspielen zu wollen. Die technischen Daten mit dem neuen Kirin 960 Prozessor und 4G sehen gut aus, auch die Kamera (wieder in Zusammenarbeit mit Leica) und der starke Akku versprechen gute Leistungen. Die Größe könnte dagegen einige Nutzer verschrecken, denn 5,9 Zoll als Displaygröße sind in Deutschland derzeit (noch) nicht üblich, hier schwören viele Kunden eher auf Geräte mit 5,2 bis maximal 5,5 Zoll. Der Preis soll bei 699 Euro liegen und damit auch in einer Preisklasse mit den anderen Topmodellen auf dem Markt.

Bei tblt.de hatte man das Gerät bereits in der Hand und hat dazu ein kleines Video gemacht und zu schauen, ob das Gerät auch in der Praxis das halten kann, was es auf dem Papier verspricht.

Video: Huawei Mate 9 im ersten Handys-On

Beim Design gibt es wenig Überraschungen im Vergleich zu den bereits bekannten Bildern: das Mate 9 setzt auf ein geschwungenes Design, das man auch bereits vom Samsung Galaxy S7* edge her kennt. Die Ähnlichkeiten zwischen beiden Geräten groß. Beim Mate 9 ist allerdings auch die Rückseite deutlich geschwungen, so dass es durchaus auch einige Unterschiede zwischen den Modellen gibt – so groß wie befürchtet ist die Ähnlichkeit dann doch nicht. Gerade auf der Vorderseite macht aber vor allem der Schriftzug den Unterschied – ein normaler Nutzer hat möglicherweise Schwierigkeiten, den Unterschied direkt zu erkennen, aber das ist ja ein Problem, das mittlerweile sehr viele Smartphones* haben.

Bei der Kamera setzt Huawei* wieder auf ein Dual Lens System von Leica. Diese Kooperation hat bereits im Huawei* P9 gute Resultate gebracht und im Mate 9 noch verbessert wurde. Nun gibt es ein Objekt mit 12MP und Farbe sowie ein weiteres mit 20MP und Schwarz-Weiß für die Kontraste.

Wie viel Leistung bringt der Kirin 960 Prozessor?

Der neuen Kirin 960 Chip bringt angeblich mehr Power als die Prozessoren der Konkurrenz. Er setzt auf 8 Hochgeschwindigkeitskerne. Das Unternehmen geht also nicht den Weg von Apple und Qualcomm und verzichtet auf langsamere Chips, um den Stromverbrauch senken zu können. Wenn der Kirin 960 arbeitet, dann auch jeden Fall mit höchster Geschwindigkeit* – einen anderen Modus gibt es nicht.

Die ersten Benchmark-Ergebnisse dazu sehen auch schon sehr interessant aus und versprechen hohe Leistung, vor allem beim Test aller Kerne zusammen. Wie sich das ind er Praxis auswirkt, bleibt abzuwarten, vor allem im Bezug auf den Stromverbrauch und natürlich auch die Wärmeentwicklung. Da der Akku aber 4.000mAh umfasst, sollte es an sich durchaus gute Ausdauerwerte geben.

Profitiert Huawei vom Note 7 Debakel?

Huawei hat sich für den Start des Mate 9 einen guten Zeitpunkt ausgesucht. Mit dem Wegfall das Note 7 werden sicher viele Freunde großer Handys nach einer Alternative schauen und nach Geräten suchen, die ebenfalls Topleistungen und ein großes Display* bieten. Das Mate 9 drängt sich in dem Fall als Alternativen geradezu auf – sowohl preislich als auch von der Technik (und nicht zuletzt beim Design) sind die Ambitionen von Huawei klar zu erkennen. Ob dieser Plan aufgehen wird, hängt aber in erster Linie von den Kunden ab.



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