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Lenovo: 4 neue Einsteiger- und Mittelklasse-Handys ab 100 Euro


Lenovo hat angekündigt, unter der eigenen Marke vier neue Smartphones auf den Markt bringen zu wollen, die sich insgesamt eher im Bereich von 100 bis 350 Euro bewegen und damit im Vergleich zu den aktuellen Moto-Modellen des Unternehmens eher günstig sind. Geplant sind:

  • Lenovo P2
  • Lenovo K6
  • Lenovo C2
  • Lenovo B

Insgesamt scheint das Unternehmen damit eine Trennung vornehmen zu wollen. Die Topmodelle für anspruchsvolle Kunden werden weiterhin unter dem Label Moto (den Resten von Motorola) vertrieben. Derzeit konzentriert man sich dabei vor allem auf die Moto Z  Serie. Dazu gibt es ein Lineup von preiswerten Einsteiger-Modellen, die unter dem Markennamen Lenovo auf den Markt kommt. Auf diese Weise wissen die Kunden bereits vom Namen her, welche Ansprüche sie an ein Smartphone* haben können.

Die Details zu den neuen Modellen

Das Topmodell unter den vier neuen Handys scheint dabei Lenovo P2 werden. Das Gerät soll ein 5,5 Zoll Display* mit Full-HD Auflösung bekommen und bei der Leistung auf einen Qualcomm Snapdragon 625 mit 2 GHz und 3 GB RAM setzen. Interessant ist dabei der Akku. Mit einer Kapazität von 5.100mAh Stunden soll das Gerät ein echter Langläufer werden und bis zu drei Tage ohne Aufladen durch halten. Ob das in der Praxis tatsächlich so klappt, muss sich natürlich erst noch zeigen, eine Kampfansage an die Konkurrenz ist der große Akku aber auf jeden Fall. Der Preis für das P2 soll bei 350 Euro liegen, es ist damit auch das teuerste der vier neuen Modelle. Das Lenovo P2 ist mittlerweile auch in Deutschland erhältlich. Wer den XXL-Akku ausprobieren möchte, hat also ab sofort die Gelegenheit dazu.

Das kleinste und preiswerteste Modell ist das neue Lenovo B. Der Preis für das Gerät soll bei 100 Euro liegen. Dafür muss man dann allerdings auch deutliche Abstriche bei der Technik machen. So gibt es nur ein Display* mit 4,5 Zoll und einer Auflösung von 800×480 Pixeln. Das wirkt doch arg klein und dürfte gerade bei Bildern und Videos für wenig Spaß sorgen. Als Prozessor kommt ein Chip von Mediatek zum Einsatz der maximal mit 1Ghz taktet und vier Kerne hat. Dazu gibt es nur 1GB RAM. Das Lenovo B wird im Shop bereits aufgeführt, zu kaufen ist es aber noch nicht.

Eine Firma – zwei Marken?

Lenovo scheint also zukünftig zwei Bereiche vertreiben zu wollen. Neben dem eigenen Namen werden auch noch Geräte mit Moto-Label auf den Markt gebracht, die ansonsten kaum Hinweise bieten, das Lenovo als Unternehmen dahinter steht. Die Lenovo Marke scheint dabei eher für den günstigen Bereich reserviert zu sein und wie es aussieht, testet man unter dieser Marke auch einige Konzepte um zu prüfen, wie gut zum Beispiel starke Akkus auf dem Markt ankommen.

Ob das auf Dauer gut gehen wird, muss sich erst noch zeigen. Lenovo scheint zumindest – anders als Google – einen Plan zu haben, was man mit dem Kauf von Motorola anfangen will und wie es in Zukunft weiter gehen soll. Bleibt abzuwarten, wie gut oder schlecht die neuen Geräte bei den Kunden in Deutschland ankommen werden. Der niedrige Preisbereich ist an sich bereits gut besetzt und die Konkurrenz aus Asien hat hier bereits einige gute Modelle auf dem Markt. Lenovo trifft also auf harte Konkurrenz.



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