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Samsung Galaxy S8 -kommt später, dafür aber mit „All-Screen Front“


Es gab bereits die ersten Gerüchte, das Samsung* bei der 2017er Version des Samsung* Galaxy S8* auch ein deutlich größeres Display* mit wenig Rand und einem hohen Display*-Anteil setzen wollte. Ziel war es, größere Bildschirme einzubauen und dabei die Geräte nicht wesentlich größer zu machen als die aktuellen Modelle. Das gelingt natürlich nur dann, wenn man auf die Ränder weitgehend verzichtet.

Geplant sind folgende Display*-Größen:

Die Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigt diese Gerüchte nun nochmals. Mit Verweis auf eine nicht genannte Quelle („people with direct knowledge of the„) wird von einem randlosen All-Screen-Design berichtet. Das wäre genau das, was man auch bisher gehört hat: Samsung verzichtet auf die Ränder und versucht, so viel Display* wie möglich auf der Front der Geräte abzubilden. Im Original heißt es zu den weiteren Details:

The bezel-less displays will provide more viewing real estate while a virtual home button will be buried in the glass in the the lower section, the people said, asking not to be identified because the details haven’t been released. The new phones will only come with wraparound displays using organic light-emitting diode technology, the people said.

Die „wraparound“-Displays stehen wohl für die bekannte Egde-Technik, bei denen das Display der Biegung der Hülle an den Rändern folgt. Das wäre in sofern nicht sehr überraschend, denn dies hat Samsung bereits beim Galaxy S7 so umgesetzt. Neu in 2017 ist wohl nur, das Samsung diese Technik bei allen S8 Modellen zum Einsatz bringt. Ein Modell mit geradem Display und ohne Edge-Abrundung wird es 2017 aller Wahrscheinlichkeit nicht geben. Der Designer Veniamin Geskin hat auf Twitter bereits eine Designvariante veröffentlicht, bei der dieses neue Konzept umgesetzt ist. Die Seitenränder sind dabei komplett verschwunden, die oberen und unteren Bereiche der Ränder deutlich verkleinert. Auch der Home-Button ist komplett verschwunden und soll virtuell im Display abgebildet werden.

Das S8 in einem Designentwurf:

Die schlechte Nachricht dabei: Bei Blomberg geht man davon aus, dass die vielen Neuerungen und Umstellungen beim Galaxy S8 deutlich mehr Testaufwand erfordern – vor allem wohl auch, weil Samsung nach dem Note 7 Debakel sicher stellen möchte, das diesmal ALLES passt. Daher werden die Modelle wohl mit einiger Verzögerung auf den Markt kommen. Die Geräte werden daher wohl nicht bereits im März erscheinen, sondern der Start könnte sich bis in den April verzögern. Das wäre aber wohl für die meisten Kunden eine akzeptable Wartezeit, wenn das Gerät dann wirklich diese neuen Features mit bringen sollte.

Dazu ist mittlerweile sicher, dass man beim Galaxy S8 wohl (zumindest teilweise) auf den neuen Snapdragon 835 Prozessor setzen wird. Qualcomm hat den Chip mittlerweile vorgestellt. Das Unternehmen spricht in der Ankündigung davon, dass der 835 Prozessor etwa 27 Prozent mehr Leistung haben soll also der Vorgänger Snapdragon 821. Besonders interessant ist auch, dass man den Energieverbrauch der Chips reduziert hat. Der Prozessor wird etwa 40 Prozent weniger Energie verbrauchen, als das Vorgänger-Modell. Das schon nicht nur den Akku sondern dürfte auch Vorteile bei der Abwärme bringen. Möglicherweise kommt der neue Prozessor daher mit geringere Heatpipes zum Ableiten der Wärme aus, was noch mehr Platz in den Geräten frei macht. Oder umgekehrt können die Hersteller mit diesem Chip bei gleich großen oder sogar kleineren Akkus längere Laufzeiten erreichen.



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