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Windows 10 wächst wieder – zumindest etwas


Die aktuellen Zahlen von netmarketshare zur Verbreitung der Betriebssysteme weltweit werden bei Microsoft* zwar keine Freudensprünge ausgelöst haben, aber zumindest dürften die Sorgenfalten etwas kleiner geworden sein. Windows 10 konnte die Marktanteile wieder etwas ausbauen – nach zwei Monaten, in denen die neuste Version des Betriebssystems kein Wachstum erzielen konnte und der Marktanteil sogar etwas geschrumpft ist.

Aktuell (November 2016) kommt Windows 10 auf eine Verbreitung von 23.72 Prozent. Das ist eine Steigerung um 1.13 Prozentpunkte im Vergleich zum Oktober und auch eine kleine Steigerung zum September 2016.

Insgesamt liegt aber immer noch Windows 7 unangefochten auf dem ersten Platz als das Betriebssystem, das weltweit am meisten eingesetzt wird. Der Marktanteil von Windows 7 liegt dabei bei  47,17 Prozent – fast jeder zweite Rechner nutzt also noch Windows 7. Allerdings ging der Wert im Vergleich zum Vormonat um 1,21 Prozentpunkte zurück. Das bedeutet wohl auch, dass ein großer Teil der Zugewinne bei Windows 10 durch eine Umverteilung (und Updates) von Windows 7 verursacht wurde. Insgesamt gesehen ist es bemerkenswert, dass es nach wie vr so viele Geräte mit Windows 7 gibt. Mircosoft hatte ein Jahr lang ein kostenloses Update angeboten – das aber wohl nicht so gut ankam, wenn man sich die Zahlen betrachtet. Nur ein Bruchteil der Nutzer von Windows 7 scheint tatsächlich das kostenlose Update genutzt zu haben.

Die aktuellen Zahlen im Überblick

Im Weihnachtsgeschäft dürfte der Anteil von Windows 10 nochmal weiter wachsen, denn die meisten neuen Geräte werden direkt mit Windows 10 ausgeliefert. Dazu hat Microsoft* für 2018 einige Neuerungen geplant, die hoffentlich noch weitere Windows 7 Nutzer vom einem Wechsel überzeugen. Dabei gibt es erste Informationen, dass dabei in 2017 nicht nur die Funktionen weiter entwickelt werden sollen, sondern man auch beim Aussehen und dem Design von Windows 10 Änderungen vornehmen will. Um genau zu sein soll die grundlegende Designsprache Metro in einigen Punkten verändert werden. Metro umfasst die Prinzipien und Richtlinien, nach denen Windows 10 und die Microsoft* Programm für Windows 10 aufgebaut sind und auch die Entwickler von Dritt-Programmen sind gehalten, die Vorgaben von Metro umzusetzen. Eine Änderung bei Metro wirkt sich also zukünftig in vielen Bereich von Windows aus.

Diese Neuerung soll dabei unter dem Arbeitsnamen „Projekt NEON“ kommen und angeblich arbeitet das Unternehmen bereits seit einem Jahr an der Umgestaltung von Windows 10. Bei Windowscentral schreibt man dazu:

Some more information about NEON reveals that it serves as a bridge between holographic and augmented reality (AR) and the desktop environment. It’s a „UI that transports across devices“ with a UX that maps to the physical world. It uses textures, 3D models, lighting and more.

Leider fehlen bisher noch Screenshots* und Beispiele, wie sich die Ansicht von Windows 10 genau verändern soll. Man kann sich daher bisher noch kein wirkliches Bild machen, was genau verändert wird. Bekannt ist, dass mit dem Resdeign einige neue Animationen und Übergänge kommen sollen, dazu will Microsoft* einige bestehende Design Inkonsistenzen des aktuellen Windows 10 beseitigen. Insgesamt soll Windows 10 mit der Umgestaltung  „flüssiger und schöner“ werden und ein „dringend benötigtes Flair“ bekommen – was auch immer man sich darunter vorstellen kann. Allerdings soll es keine Revolution werden sondern tatsächlich mehr eine Weiterentwicklung – man wird also wohl auch mit dem Projekt Neon noch sofort erkennen, dass es sich um Windows 10 handelt.



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