Den Online-Broker per App verwenden

Smartphones und die unzähligen Apps, die inzwischen erhältlich sind, sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Ohne viel Aufwand lassen sich mit den Mobiltelefonen einige Herausforderungen des Alltags nahezu nebenbei oder unterwegs erledigen. Auch
Finanzgeschäfte sind davon nicht ausgenommen. Mit dem Online-Banking können Bankkunden unterwegs ihre Finanzgeschäfte verfolgen, und auch Aktienhändler haben die Möglichkeit, durch Apps ihr Aktiendepot zu verwalten. Dies insbesondere dann sinnvoll, wenn bestimmte Geschäfte terminiert wurden und von unterwegs aus erledigt werden müssen, oder wenn man im Urlaub
keinen PC-Zugang zur Verfügung hat.

Apps zum Online-Trading vergleichen

Die deutschen Banken haben in den vergangenen Jahren viel Geld und Arbeit in die Entwicklung von Apps für ihre Kunden gesteckt. Dennoch sind die Qualitätsunterschiede groß. Dies gilt auch für die Broker-Apps. Einen ersten Einblick in ihre Qualität geben die Kundenbewertungen in den einschlägigen App-Stores. Auch Testberichte online behandeln das Thema der Apps von
einzelnen Banken. Verschiedene Fragen beantworten diese Testberichte: Wie verläuft das Trading in der App? Welche Apps sind empfehlenswert, doch wie schlägt sich die aktuelle App von Maxblue?

Grundsätzlich gilt, dass für die gängigen Handy-Betriebssysteme eine Vielzahl an verschiedenen Börsen-Apps erhältlich sind. Viele sind als kostenlose Software erhältlich, einige sind erst nach Bezahlung einer gewissen Summe verfügbar; auch sind sogenannte In-App-Käufe verbreitet. Hierbei lassen sich gewisse Funktionen einer App erst nach einem kostenpflichtigen Kauf freischalten, womit als kostenloser Download nur ein Programm mit eingeschränkten Funktionen verfügbar ist.

Apps sind oft nur eingeschränkt, was Online-Trading anbelangt

Wer nur gelegentlich sein Aktien-Depot prüfen will, der ist mit einer App des Online-Brokers oder den Zugang zum eigenen Aktiendepot über die mobile Version der Website gut bedient. Um allerdings tatsächlich Orders einzupflegen, also mit Aktien zu handeln. sind die Apps nur eingeschränkt geeignet.

Das kleine Display* von Smartphones macht diese Tätigkeit oft unübersichtlich und das Risiko, einen falschen Auftrag einzureichen, ist groß. Aus diesem Grund sollten gewisse Entscheidungen rund um das eigene Aktiendepot lieber am heimischen Computer erledigt werden, als durch eine App. Im Notfall genügt jedoch auch der App-Zugriff auf das eigene Aktiendepot, um hier Finanzgeschäfte vorzunehmen.

Viele Apps für Aktienhändler erleichtern das Geschäft

Neben den Apps für Broker können Aktienhändler auch zahlreiche weitere Apps zu diesem Thema in den Stores finden. Mit diesen lassen sich beispielsweise Börsenkurse verfolgen, Kosten vergleichen oder Wirtschaftsnachrichten recherchieren. Teilweise lassen sich relevante
Wirtschafts-News von den Apps auch als Push-Mitteilung auf das eigene Smartphone* senden, so dass man immer sofort über die Neuigkeiten informiert ist und gleich durch Aktienkäufe oder Verkäufe darauf reagieren kann.

Einige Apps ermöglichen es, gewisse Aktienkurse im persönlichen Konto zu favorisieren um dann immer die Nachrichten zum eigenen Portfolio zu erhalten. Auch Trading-Instrumente gibt es inzwischen in Form von Apps. Sie können Investitionsentscheidungen erleichtern und bei der Überwachung des Marktes hilfreich sein.

Dazu gilt natürlich auch, dass man bei Trading per App sicher stellen sollte, dass die Geräte (also die Smartphones) sicher sind. Das Einspielen des neusten Sicherheitspatches (beispielsweise bei Android) gehört ebenso dazu wie eine regelmäßige Prüfung der Geräte auf eventuelle Probleme. Sonst kann es passieren, dass die App von Angreifern übernommen wird.



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