iPhone 7 – Produktion wird um weitere 10 Prozent zurück gefahren


Apple scheint auch in 2017 mit Schwierigkeiten zu kämpfen zu haben. Die Nachfragen nach den iPhone 7* Modellen liegt nach wie vor unter den Erwartungen und das Unternehmen reagiert jetzt darauf, in dem man die Produktion der Geräte weiter drosselt. Nach Angaben des japanisches Wirtschaftsblattes Nikkei sollen dabei die Bestellungen bei den Zulieferern um weitere 10 Prozent reduziert worden sein. Das wäre dann eine erneute Absenkung der Produktion, denn bereits im Herbst hatte das Unternehmen die Stückzahlen der bestellten Geräte um 20 Prozent reduziert. Im Original heißt es dazu:

Apple will trim production of its iPhone family around 10% on the year in the first quarter of 2017, according to calculations by The Nikkei based on data from suppliers. This comes after the company slashed output in January-March 2016 due to accumulated inventory of the iPhone 6s line at the end of 2015. That experience led Apple to curb production of the iPhone 7*, introduced in September, by around 20%. But the phones still have sold more sluggishly than expected. Information on production of the latest models and global sales suggests cuts in both the 7 and 7 Plus lines in the coming quarter.

Apple wird damit nicht an die Erfolge des iPhone 6 anknüpfen können und auch die Verkaufszahlen des iPhone 6s wird man aller Voraussicht nach nicht erreichen. Die 2016er Modelle des iPhone verkaufen sich damit weniger gut als erhofft und dürften auch in den nächsten beiden Quartalen das Betriebsergebnis von Apple drücken.

Besonders das normale iPhone 7* ist dabei wenig begehrt. Die Nutzer setzen vor allem auf das iPhone 7 plus, das als Technologieträger fungiert und die neue Dual Lens Kamera an Bord hat – eine der wenigen Neuerungen, die Apple 2016 eingeführt hat. Allerdings gibt es derzeit Lieferprobleme bei den Linsen für die Kamera, so dass man auch hier nicht so viele Geräte auf den Markt bringen kann, wie man gerne wollte.

Bringt das iPhone 8 ins 2017 die Wende?

Die Hoffnungen von Apple – und auch von vielen Apple Kunden – ruhen daher auf dem iPhone 8. Dieses soll in drei Versionen erscheinen und einige neue Features mit an Bord haben:

Auch diese Quelle geht also davon aus, dass es die neue AMOLED Technik beim iPhone nur im größten Gerät geben wird. Das 5,8 Zoll iPhone könnte auf diese Weise also der Technologieträger werden, der die meisten neuen Funktionen der 2017er iPhone Generation vereint. Unklar bleibt, ob das neue iPhone auch gebogen sein wird. Einige Quellen gehen davon aus und sehen bereits eine Edge-Version des iPhone. Da dies beim LCD Display* aber nur sehr scher zu realisieren wäre, wird das gebogene Display wohl nur in der AMOLED Version zu sehen sein. Es könnte daher nach der aktuellen Aufstellung zwei ebene Versionen geben und das zu das 5,8 Zoll Gerät mit abgerundeten Kanten.

An der Börse gab es noch keine großen Reaktionen auf die neuen Meldungen zum iPhone. Der Kurs des Unternehmens liegt in Frankfurt bei um die 110 Euro fast unverändert und damit nach wie vor sehr nahe an der Höchstmarke von 120.55 Euro, die das Unternehmen 2015 erreichen konnte.



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