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Amazon: Neuer Fire-TV Stick unterstützt auch Alexa


Der Fire-TV Stick ist nach Angaben von Amazon das meistverkaufte Produkt des Unternehmens und damit das so bleibt gibt es nun eine neue Version, die technische Aufgerüstet wurde und einige neue Funktionen enthält. Die größte Neuerung dürfte dabei die Unterstützung von Alexa sein. Über den Sprachassistenten kann man zukünftig den Stick auch ohne Fernbedienung steuern, einfach in dem man die passenden Kommandos gibt. Amazon schreibt dazu im Original:

Starten Sie Apps und steuern Sie Inhalte mit der im Lieferumfang enthaltenen Alexa-Sprachfernbedienung. Sagen Sie einfach: „Starte Netflix“ oder „5 Minuten nach vorne springen“ und Alexa antwortet Ihnen. Außerdem können Sie Musik abspielen, Termine der nächsten Kinovorstellungen oder ein Restaurant in der Nähe suchen und vieles mehr – Sie müssen nur danach fragen.

Damit gibt es neben dem Echo und Echo Dot noch ein weiteres Gerät für die Sprachsteuerung im Haushalt. Der Stick ist allerdings spezifisch nur für den TV Empfang und alles was dazu gehört gedacht. Darüber hinaus können auch weitere Informationen abgefragt werden – beispielsweise zum Wetter oder zum Verkehr.

Die Steuerung erfolgt dabei mit der Fernbedienung – auch wenn man die Sprachsteuerung nutzt. In der Fernbedienung (Voice Remote) ist auch das Mikrofon unter gebracht, mit dem man Alexa steuern kann. Amazon schreibt zu den weiteren Funktionen der Sprachsteuerung:

Sie können auf dem Fire TV Stick über Amazon Music, Spotify, Deezer und weiteren auf Millionen Songs zugreifen. Möglicherweise ist ein Abonnement erforderlich bei dem Gebühren anfallen können. Wenn Sie Amazon Music hören, drücken Sie einfach die Mikrofon-Taste auf der Alexa-Sprachfernbedienung und sagen Sie, was Sie als Nächstes hören möchten. Mit Amazon Music Unlimited können Sie sogar auf 40 Millionen Songs zugreifen. Zudem können Sie Videos von YouTube, Vevo und Vimeo schauen.

Auch bei den technischen Daten hat Amazon etwas aufgerüstet:

  • 8 GB Arbeitsspeicher + 1 GB Speicherplatz für Apps und Spiele,
  • neuer Quad-Core-Prozessor
  • 802.11ac WLAN für schnelles und flüssiges Streamen

Allerdings sind nach wie vor keine 4K Videos möglich. Die maximale Bidschirmauflösung liegt bei 1920 x 1080 Pixeln (FullHD). Größere Auflösungen werden nicht unterstützt und damit kann man leider keine 4K Aufnahmen abspielen. Amazon erklärt dazu, dass die Unterstützung von 4K einige Änderungen mit sich gebracht hätte. So wäre der Stick nicht nur größer geworden sondern wahrscheinlich wäre auch der Preis deutlich angestiegen. Das wollte man vermeiden und hat daher auf dieses Feature verzichtet. Das bedeutet aber nicht, dass 4K nicht in zukünftigen Versionen zum Einsatz kommt.

Preislich liegt der neue Stick bei 39.95 Euro ist ist damit genau so teuer (oder preiswert) wie es auch der Vorgänger war. Man kann den Stick bei Amazon bereits vorbestellen. Bis zur Lieferung muss man allerdings noch etwas warten, denn der Stick soll frühestens zum 20. April ausgeliefert werden.

Wer bereits einen Stick hat, kann dieses im Übrigen auch zukünftig weiter nutzen. Per Update sollen auch die älteren Modelle die neuen Funktionen enthalten. Allerdings benötigt man dann noch die passende Fernbedienung samt Mikro, wenn man Alexa nutzen möchte. Diese müsste man dann noch extra mit dazu kaufen. Sie kostet etwa 25 Euro. Noch scheint die Bedienung einzeln aber nicht bei Amazon gelistet zu sein.



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