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Huawei P10 und P10 plus – 599 Euro, 4K Videos und kostenlose Leica Sofort Kamera dazu


Huawei* hat gestern offiziell das Huawei* P10* und auch das größere P10* plus Modell vorgestellt. Überraschungen sind dabei größtenteils ausgeblieben, die meisten Fakten waren bereits bekannt. Dazu hat Huawei* im Vergleich zum Vorgänger auch keine wirklich neuen Features hinzu gefügt. Gab es im Vorjahr immerhin die Dual Lens Kamera als Highlight, ist das aktuelle Modell eher eine Weiterentwicklung als eine Revolution in diesem Bereich.

Bei der Technik hat Huawei allerdings deutlich aufgerüstet. Die Geräte werden vom neuen Kirin 960 Prozessor angetrieben, der nach Angaben von Huawei derzeit die „beste Multikern-Performance“ bieten soll und dazu weniger Strom verbraucht als der bisherige Kirin 950 Prozessor. Zusammen mit dem 3.200 mAh-Akku (P10*) und dem 3.750 mAh-Akku (P10 plus) verspricht das gute Ausdauerwerte und eine lange Nutzungsdauer.

Die Kamera war im Fokus bei der Überarbeitung

Insgesamt hat sich Huawei beim P10 aber in erster Linie auf die Aufrüstung und Überarbeitung der Hauptkamera konzentriert. Sowohl bei der Hardware selbst aber auch bei der Software hat Huawei in Zusammenarbeit mit Leica an dieser Stelle aufgerüstet. Das Unternehmen schreibt dazu:

Damit Verbraucher ihre Fotos noch individueller gestalten können, umfassen die Porträt-Features des HUAWEI P10* und des HUAWEI P10* Plus eine präzise 3D-Gesichtserkennungstechnologie. Diese wertet 190 detaillierte Identifizierungspunkte aus, ermöglicht eine schnellere und akkuratere Erkennung und bildet die Grundlage für HUAWEIs dynamische Beleuchtungs- und Porträtfunktionen. HUAWEI entwickelte einen Bildalgorithmus, der auf verschiedenen Gesichtsformen und Hautteints basiert. Er erkennt die Position jedes Gesichtszuges und die Einzigartigkeit des Hauttyps – Porträtaufnahmen können somit individuell abgestimmt werden und wirken natürlicher. Der Autosensing-Algorithmus des HUAWEI P10* und HUAWEI P10 Plus erfasst die Lichtveränderungen und passt sich der Umgebung an. Schießt der Nutzer mit der 8 MP-Frontkamera von Leica Fotos, erkennt das Smartphone* automatisch, ob es sich um ein Selfie oder ein Gruppenbild handelt. Bei einem Gruppenbild springt das Smartphone* direkt in den Weitwinkelmodus.Das HUAWEI P10 und das HUAWEI P10 Plus unterstützen Bokeh für farbige und monochrome Aufnahmen. Dabei kommt ein neuer Tiefenschärfe-Algorithmus zum Einsatz, der schärfere und lebendigere Aufnahmen ermöglicht und dabei den Hintergrund elegant unscharf darstellt.

Die neue Leica Dual-Kamera 2.0 setzt dabei 2017 auf einen 20 MP Monochrom- und einem 12 MP RGB-Sensor. Dazu kommt einen 2,2-Blende beim Huawei P10 und eine 1,8-Blende beim Huawei P10 plus. Die Modelle dürften sich daher auch bei der Qualität der Bilder unterscheiden. Wer sich für die größere Version entscheidet, bekommt auch die etwas größere Kamera.

Mehr Farben und ein verbessertes Finish

Das Huawei P10 ist in den Farben Graphite Black, Mystic Silver, Dazzling Blue und Prestige Gold zu haben und das Unternehmen setzt dabei auf deutlich mehr Farben als noch beim Vorgänger. Beim P10 plus gibt es sogar noch mehr Auswahl. Hier stehen Graphite Black, Mystic Silver, Dazzling Gold, Dazzling Blue und Greenery als Farbauswahl zur Verfügung.

Dazu hat Huawei auch das Finish verbessert und bietet entweder ein Hochglanz- oder ein Sandstrahl Finish an. Das Unternehmen schreibt dazu:

Das HUAWEI P10 und HUAWEI P10 Plus sind ein Design-Highlight: Zum ersten Mal kommt zusätzlich zu den verfeinerten Sandstrahl- und Hochglanz-Veredelungen auch die branchenweit erste Hyper Diamond Cut-Verarbeitung für Smartphones zum Einsatz.  Die Smartphones sind zudem in einer Auswahl außergewöhnlicher Farben erhältlich. Das HUAWEI P10 Plus als Version in der Pantone Farbe des Jahres 2017 – Greenery – wurde vom Pantone Color Institute designt und von HUAWEI optimiert. Das Hyper Diamond Cut-Finish ist in den Farben Dazzling Blue und Prestige Gold verfügbar. Greenery, Mystic Silver und Graphite Black sind mit einer sandgestrahlten Veredelung zu haben.

Beim Display* kommt Gorilla Glas 5 zum Einsatz, das an den Seiten abgerundet ist.

Die Preise und die Verfügbarkeit des Huawei P10 und P10 plus

Huawei bringt die beiden Modelle nicht zeitgleich auf den Markt. Man startet mit dem P10 und bringt erst zwei bis drei Wochen später das Huawei P10 plus. Die Preis sind dabei etwas höher als im Vorjahr:

  • Huawei P10 für 599 Euro
  • Huawei P10 plus für 749 Euro

Für Vorbesteller bietet das Unternehmen ein besonderes Programm an. Unter www.P10-sofort.de können die vorbestellten Geräte mit der IMEI registriert werden und man erhält dann kostenfrei eine Leica Sofort-Kamera im Wert von 279 Euro mit dazu. Die Aktion läuft dabei vom 26. Februar bis 14. März. Bestellungen müssen bis dahin getätigt sein. Huawei schreibt dazu:

Teilnahmeberechtigt sind Privatkunden ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland (im Folgenden „Teilnehmer“ genannt), die die unter Punkt 2. genannten HUAWEI Smartphone*-Modelle im Zeitraum vom 26.02.2017 bis 15.03.2017 („Aktionszeitraum“) in Deutschland kaufen. Das Aktionsangebot gilt nicht für Geräte, die über Privatverkäufe oder Online-Versteigerungen erworben wurden. Es gilt das Datum der Rechnungsstellung, bei Online-Käufen das Datum der Annahme der Bestellung. Pro Haushalt und pro Bankverbindung können nur maximal zwei Aktionsgeräte registriert werden. Die Aktion ist nicht kombinierbar mit anderen Aktionen, Gutscheinen, Zuschüssen, Boni oder Rabattaktionen von HUAWEI.

Ist das Huawei P10 ein neues Erfolgsmodell?

Huawei hat das P10 konsequent weiter optimiert und dabei vor allem auf die Kamera als Argument gesetzt. Es bleibt aber die Frage, ob dies reichen wird, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Samsung*, Apple und auch LG haben dieses Jahr neue Innovationen angekündigt, sowohl bei den Funktionen als auch beim Design. Bei LG G6 hat man bereits gezeigt, in welche Richtung das gehen könnte. Im Vergleich dazu wirkt das neue Huawei P10 eher bieder und bietet an sich wenig Neues im Vergleich zum Vorjahr. Es besteht daher durchaus die Gefahr, dass die Geräte im Innovationsreigen der Konkurrenz untergehen könnten.



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