Pixabay CC0

Mächtig Beat auf dem Smartphone. So werden Handy und Subwoofer zum Duo.


Das Thema hätte durchaus Drama-Potential, denn: Die Lieblingsmusik ist förmlich gefangen im Smartphone* und durch die Ohrstöpsel ist zwar eine ganz persönliche Beschallung möglich, partytauglich ist diese Variante allerdings bei Weitem nicht. Einen Ausweg aus dem beschriebenen Dilemma gibt es allemal, denn: Wer aus Smartphone* und Subwoofer ein Duo macht, schlägt buchstäblich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Recherche-Tipp: Mini-Subwoofer lassen sich gut kombinieren

Wer unter de.subwoofer.net nach entsprechende Vergleiche fahndet, wird in der Rubrik „Mini Subwoofer“ schnell fündig. Die handlichen kleinen Varianten eignen sich bestens dazu, ans Handy gekoppelt zu werden. Entscheidend ist bei der Kopplung von Smartphone* und Subwoofer vor allem die Verbindung.

  1. Via Bluetooth-Verbindung kann bei vielen Mini-Varianten das Smartphone an den Subwoofer gekoppelt werden. Der Vorteil ist, dass es letztlich egal ist, welche (Kabel-) Anschlussmöglichkeiten die Geräte anbieten, denn Bluetooth funktioniert kabellos. Der Nachteil ist, dass keiner der Idee verfallen sollte, das Smartphone – welches dann als Verstärker fungiert – bei sich zu tragen, denn die Reichweite einer Bluetooth-Verbindung ist begrenzt. Entsprechend nah sollte sich die Musikquelle auch am Subwoofer befinden.

  2. Einige Geräte lassen sich via WLAN-Verbindung koppeln. Gut, wenn das Netz stabil ist, ärgerlich, wenn genau dies nicht der Fall ist.

  3. Variante Nummer 3 ist unabhängig von Netzen und Übertragungsoptionen, denn natürlich kann ein Subwoofer via Kabel mit einem Smartphone übertragen werden.

Kaufkriterien für die Anschaffung eines Subwoofers

Millionen von Smartphones gehen Jahr für Jahr über die Ladentheke und der Zuwachs dieses Jahr belief sich nach Angaben von idc.com auf 1,1 %. Der größte Teil der Smartphone Besitzer ist unter 30 und hört viel Musik über das Gerät. Entsprechend gefragt sind Subwoofer, um die Qualität zu verbessern. Wer den Lieblingsbeat vom Smartphone auf den Subwoofer bringen will, der sollte einige Expertentipps beachten, die die folgende Tabelle übersichtlich aufzeigt:

Kaufkriterium

Erklärung

Subwoofer und Verstärker

Wer plant, den Subwoofer an ein Smartphone zu koppeln, der muss ein Gerät auswählen, das ohne einen extra Verstärker arbeitet. Fungiert das Smartphone lediglich als Datengrundlage und der Subwoofer nur als Lautsprecher, fehlt das Element, das die Musik korrekt transportiert.

Leistung des Verstärkers

Als Faustregel gilt: Eine hohe Wattzahl zeichnet einen guten Verstärker aus. Beim Kauf ist dabei der Mittelwert der Sinus- und Spitzenleistung ausschlaggebend. Für Verbraucher oft verwirrend, ist die Angabe von Nennleistung/Spitzenleistung.

Regelungen

Wer einen möglichst perfekten Sound anbieten möchte, muss auf Regler für Pegel (=Lautstärke) und Übergangsfrequenz achten. Das sorgt für Harmonie aus dem Lautsprecher.

Hertz-Angabe

Die Hertz-Angabe eines Subwoofers wird gerade von Neukunden häufig überschätzt. 30 bis 150 Hertz sind gängige Werte für den Übertagungsbereich. 20 Hertz zeichnen indes sehr gute Modelle aus.

Mit diesen Geräten wird das Handy zur Musikanlage

Der Subwoofer ist die Option, die Lieblingsmusik allen zugänglich zu machen. Schritt 1 ist, das passende Smartphone für den Musikgenuss auszuwählen. Um die Angebote von Apple Music, Deezer, Spotify und Co. bestmöglich nutzen zu können, setzen Musikfans auf diese Funktionen:

  • Coveranzeige und Equalizer sind heute Standard und ermöglichen dem Hörenden die Anpassung auf die individuellen Klangwünsche.

  • Das Abspielen von jedem möglichen Datenformat ist heute ebenfalls Grundbedingung, die an ein Smartphone gestellt wird.

  • Ein System, dass Kopfhörer und Hörvermögen perfekt aufeinander abstimmt, ist indes eine technische Finesse, die nicht viele Smartphones offerieren. Unterstützt das Handy diese Option nicht, kann „Mimi Music“ helfen, das erst seit wenigen Tagen verfügbar ist. Unter celler-presse.de heißt es dazu: Mit den Apps „Mimi Hörtest“ und „Mimi Music“ können Nutzer einen Hörtest machen, die Musik auf dem Smartphone an das eigene Gehör anpassen und schließlich bei geringerer Lautstärke mehr Details hören.“

  • Hi-Resolution-Audiodateien sind ebenfalls nur bei den Geräten zu finden, die eine Auflösung von 24Bit bzw. 92 kHz ausweisen.

Neben diesen Specials für den optimalen Musikgenus via Smartphone müssen Frequenzgang (idealerweise linear), Klirrfaktor (idealerweise unter 0,02 Prozent) und Rauschabstand (idealerweise mindestens 100 dB) im Test gut abschneiden.

Wie die Musik auf das Smartphone kommt, ist abhängig vom jeweiligen Gerät. Apple-User nutzen iTunes, Besitzer von Windows Phone nutzen Zune, Samsung-Fans haben Kies und auch für HTC gibt es ein eigenes Programm. Diese Software-Angebote dienen in erster Linie der Bereitstellung von Musik und der Synchronisierung von Musikdateien zwischen Computer und Smartphone. Expertentipp: Besonders einfach funktioniert die Synchronisation weniger Titel auch mit dem Windows-Explorer. Sobald das Smartphone mit dem Computer verbunden ist, kann das Verschieben der Dateien auch schon losgehen.

Wie Musik beispielsweise auf YouTube direkt aufs Handy geladen werden kann, ist Thema dieses Video:



Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.