Windows 10 Pixabay CC0

Windows 10 – Updates zukünftig auch bei gebührenpflichtigen Verbindungen


Das neue Winwdows 10 Creators Update bringt eine ganze Reihe von neuen Features und Funktionen mit sich. Einige davon sind aber durchaus auch kritisch zu sehen und könnten den Nutzern über kurz oder lang Probleme bereiten. Die neue Struktur der Updates wird dann dahingehend geändert, dass kritische Updates auch eingespielt werden, wenn dies unter Umständen Kosten verursacht.

Aktuell ist in den meisten Systemen voreingestellt, dass Updates nur dann eingespielt werden, wenn eine feste Internet-Verbindung (beispielsweise per WLAN) besteht. In den Systemeinstellungen findet sich dazu der Hinweis:

Verfügbare Updates werden automatisch herunergeladen und installiert, sofern keine (gebührenpflichtige) getaktete Verbindung genutzt wird.

Damit entstehen durch ein Update (das durchaus auch mal mehrere 100MB umfassen kann) keine Kosten, wenn auf einmal extrem viel Datenvolumen übertragen wird. Das ändert sich nun mit dem Creators Update. Im aktuellen Build 15058, der bereits alle Features des Creators Update enthält, gibt es als neuen Hinweis nun „Es werden nur die Updates automatisch heruntergeladen, die zur weiteren reibungslosen Ausführung von Windows erforderlich sind.“. Damit kann Microsoft* in Zukunft kritische Updates auch dann automatisch herunter laden und einspielen lassen, wenn dies Kosten verursacht. Das Unternehmen hat diese Änderung mittlerweile auch gegenüber winsupersite.com bestätigt:

Update: I heard back from Microsoft* and was provided this from a spokesperson:

“We don’t plan to send large updates over metered connections, but could use this for critical fixes if needed in the future.”

Not a lot of clarity about bandwidth that might get used so this is an area we will have to keep an eye on.

Das betrifft natürlich vor allem mobile Geräte wie Smartphones* oder Tablets mit Windows 10 und einem mobile Internet-Zugang an Bord. Hat man für diese Modelle keine Datenflatrate gebucht, kann es bei einem Update der Version schnell teuer werden, denn solche Updates können zukünftig auch über das Mobilfunk-Netz geladen werden.

Was gibt es Neues bei Windows 10?

Unter anderem gibt es ein neues System namens Compact Overlay, mit dem man Apps als zusätzliches Fenster über dem eigentlichen Content einblenden kann. Damit wird es auch ohne zwei Bildschirm möglich, Spielen zu spielen und gleichzeitig ein Video einzublenden. Allerdings muss die App diese Technik unterstützen, welche Apps das können werden, ist bisher noch nicht bekannt.  Microsoft* schreibt dazu:

Some tasks don’t require the user’s full attention but is perfect to leave at the corner of the screen so we’re introducing a new compact overlay mode for UWA app developers. When an app window enters compact overlay mode it’ll be shown above other windows so it won’t get blocked. The best part is that compact overlay windows work just like normal windows in all other ways so app developers can tailor the experience with what they already know.

Dazu wird es auch eine Funktion geben, die leidgeprüfte Nutzer schon länger erwarten: man kann zukünftig Windows Updates um bis zu 35 Tage verschieben. Man kommt also auch mit der neuen Version nicht um das Update herum, aber zumindest muss man nicht mehr hilflos vor dem Rechner sitzen, wenn das Update startet, sondern kann es auf einen Zeitpunkt legen, der zu keinen Ausfällen führt.



Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.