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Google Chrome – Alles rund um den Browser von Google


Google Chrome – Alles rund um den Browser von Google – Chrome aus dem Hause Google ist einer der neueren Browser auf dem Markt. Er kam zwar erst 2008 auf den Markt, hat seit dem aber einen steilen Aufstieg hinter sich und ist mittlerweile einer der führenden Browser auf den Markt. Chrome hat damit sowohl Mozilla Firefox als auch den Internet Explorer (bzw. den Nachfolger EDGE) hinter sich gelassen. Diesen Aufstieg schaffte der Browser trotz nach wie vor bestehender Datenschutzbedenken. Immerhin vereint der Browser viele Google Dienste auf sich und macht einen Nutzer damit weitgehend durchsichtig. Auf der anderen Seite bietet der Browser mittlerweile viele Einstellungen zur Privatsphäre und nutzt ein Sicherheitskonzept, dass sehr vorbildlich ist. Der Browser kapselt einzelne Tabs ein, so dass es kaum möglich ist, über eine Webseite Schadecode auf einen Rechner zu laden. Auch das Flash-Plugin, das immer wieder durch Sicherheitslücken auffällt, hat einen eigenen Sicherheitsbereich bekommen – Chrome nutzt einfach einen eigenen Player dafür (und aktualisiert ihn auch selbstständig).

Pluspunkte sammelt Chrome auch bei der Stabilität. Durch die Architektur des Browser bringen Probleme in einem Tab nicht den gesamten Browser oder den gesamten Rechner zum Absturz. Stattdessen kann man sehr einfach jeden einzelnen Tab schließen und damit eventuelle Probleme beseitigen. Die restlichen Tabs funktionieren dann weiter ohne Schwierigkeiten.

Google Chrome – Marktanteile

Wie man gut sehen kann, ist Chrome mittlerweile der bestimmende Browser auf dem Markt. Bereits 2011 überholte er beim Marktanteil den Mozilla Firefox Browser und 2012 dann auch den bis dahin führenden Internet Explorer. Man merkt an der Stelle deutlich die Marktmacht von Google – der Browser wurde und wird nach wie vor über die Dienste des Unternehmens angeboten und die Verbraucher greifen gerne zu.
Statistik: Marktanteile der führenden Browserfamilien an der Internetnutzung weltweit von Januar 2009 bis Januar 2017 | Statista

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Wie es weiter gehen wird, ist natürlich noch offen. Derzeit sieht es aber nicht so aus, als gäbe es einen ernsthaften Rivalen für Google Chrome auf dem Markt. Auch Mircosoft EDGE hat sich bisher noch nicht wirklich durchsetzen können und liegt weit abgeschlagen hinter Chrome.

Hinweise zum Chrome Download

Google bietet den Chrome Browser kostenfrei an und auch die Nutzung des Browsers ist dauerhaft kostenfrei. Allerdings sollte man genau aufpassen, auf welcher Seite man sich den Browser herunter lädt und installiert. Aufgrund der großen Beliebtheit von Chrome nutzen auch Angreifer gerne solche Downloads aus und bieten eigene Installer für Chrome an, die oft auch Schadecode oder Werbung mit installieren. Man sollte daher den Browser nur aus den offiziellen Quellen laden.

Die offizielle Webseite für den Download ist:

Hier findet man jeweils die neuste Version für den Browser. Dazu wird auch immer die passende Version für das jeweilige Betriebssystem eingeblendet. Unter Umständen wird aber auch diese Quelle als Virus eingestuft.

Die Chrome Alternative: Iron

Wer nicht möchte, das Google Daten über den Browser sammelt, kann als Alternative den freien Browser Iron* nutzen. Dieser Browser basiert auf der gleichen Engine wie Chrome, enthält aber nicht die Features zur Datensammlung, die man in Chrom findet. So schreiben die Macher beispielsweise über die Datensammlung in Chrome:

Eine Kopie von Google Chrome enthält eine genierte Installationsnummer, die an Google gesendet wird, wenn Chrome erstmals installiert und verwendet wird. Die Nummer wird gelöscht, wenn Google Chrome automatisch nach Updates sucht. Wenn Chrome im Rahmen einer Werbekampagne heruntergeladen wird, wird unter Umständen eine eindeutige Werbenummer generiert und an Google gesendet, sobald Google Chrome erstmals verwendet wird.

Dieses Feature und weitere daenschutzrelevante Punkte gibt es in Iron* nicht. Man kann daher mit diesem Browser die Vorteile von Chrome nutzen, ohne gleichzeitig alle Daten an Google zu geben.

Allerdings gilt auch hier, dass man den Browser nur aus einer vertrauenswürdigen Quelle laden sollte. Das ist in Falle von Iron* die Webseite der Macher:

AVIRA bietet mittlerweile auch eine eigene Version von Chrome an. Diese hört auf den Namen Scout, hat sich bisher aber noch nicht durchsetzen können.

Noch ein Kritikpunkt: die Akkulaufzeit unter Chrome

Neben dem Datenschutz hat im Jahr 2016 Mircosoft (als Konkurrent von Chrome) ein weiteres Thema auf die Tagesordnung gebracht: die Akkulaufzeit. Chrome scheint deutlich mehr Energie zu verbrauchen als andere Browser. Dabei wurde ein Surface Book mit verschiedenen Browsern getestet und Chrome hatte den höchsten Energieverbrauch – hier hielt der Akku des Books am kürzesten.

Chrome hat allerdings recht schnell auf diese Kritik reagiert und mit den neueren Versionen des Browsers auch den Energiehunger deutlich reduziert. In einem Antwortvideo sieht man den Unterschied: zwischen Chrome in der Version 46 und 53 liegen immerhin fast zwei Stunden mehr an Akkulaufzeit. Mittlerweile ist der Energieverbrauch als kein Thema mehr.

Das originale Video zum Chrome Akkuverbrauch

Dazu ist der Verbrauch an Energie auch nur dann relevant, wenn man mit einem mobilen Gerät unterwegs ist. Dann bemerkt man eventuelle Unterschiede an der Akkulaufzeit. Am Desktop macht es kaum einen Unterschied, welche Version man nutzt.

Viele Updates bei Chrome

Google hält Chrome sehr aktuell und veröffentlicht daher immer wieder neue Versionen und Updates. Damit kann das Unternehmen sehr schnell auf eventuelle Probleme oder Sicherheitslücken reagieren und man hat mit Chrome auf diese Weise immer einen aktuellen Browser. Teilweise ist den Nutzern die Frequenz der Updates aber bereits schon wieder zu hoch, wobei man allerdings sagen muss, dass sich die Auszeiten durch die Updates sehr in Grenzen halten.




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