Rubin, Rubinphone

RubinPhone – erste Daten bei GFXBench?


Bisher gibt es bis auf einige wenige Teaser nur wenige Hinweise auf die Technik, die Andy Rubin in seinem neu entwickelten Smartphone* einsetzen wird. Fest steht lediglich, dass man im Bereich der Topmodelle mitspielen möchte und sich daher an den Primussen der Branche wie dem Galaxy S8* oder dem LG G6 orientiert. Bei GFXBench sind nun neue Daten zu einem Modell aufgetaucht, dass den Seriennamen des neuen Rubinphones trägt. Sollten die Daten stimmen, plant Rubin wirklich ein neues Topmodell.

Die Daten bei Geekbench:

An Bord wären damit der neuen Snapdragon 835 Prozessor, der derzeit die beste Leistung im Android* Bereich bringt in Verbindung mit der Adreno 540 GPU. Dazu gibt es beim Rubinphon 4GB RAM und nach dem Datenblatt etwa 16GB internen Speicher (was hoffentlich ein Fehler ist). Die Kamera soll mit 12MP auflösen.

Insgesamt sind die Daten damit durchaus Top. Was fehlt, ist aber ein wirklicher Knall-Effekt, mit dem sich das Gerät von der Konkurrenz abheben könnte. Nach den aktuellen Zahlen gibt es nur wenige Gründe, warum man sich ein Smartphone* von Andy Rubin holen sollte und nicht das neue Galaxy S8* oder das Huawei* P10*. Beim Design scheint Rubin auch keinen wirklich neuen Weg zu gehen. Die Geräte sollen zwar mit fast rahmenlosen Design kommen (und man kann das auf dem bereits angeteaserten Bild von Andy Rubin bereits sehen) aber auch dies gibt es schon bei einigen anderen Geräten – wirklich neu ist diese Formsprache damit also nicht.

Die angeteaserten Features des Rubin Phones

  • HighEnd Gerät mit bester Technik-Ausstattung
  • weitgehend randloses Design
  • Keramik als Material
  • modular oder zumindest erweiterbar, so das auch die Hardware von Drittanbieter an das Gerät angeschlossen werden kann

Eventuell bringt die modulare Bauweise oder zumindest ein modularer Ansatz etwas Eigenständigkeit. Allerdings muss man hier sagen, dass die bisherigen modularen Geräte (wie das LG G5) auf dem Markt kaum angenommen wurden. Sie waren zwar innovativ, die Kunden griffen aber lieber zu den konservativen Smartphones. Das wäre insgesamt gesehen kein gutes Vorzeichen für das Rubinphone.

Durch die Orientierung auf den HighEnd-Bereich werden die Geräte aber auf jeden Fall auch sehr hohe Preise haben. Derzeit spricht man von Preisen im Bereich von 650 bis 750 Euro und damit würden sich das neue Gerät von Andy Rubin in einer Klasse mit dem iPhone, dem Galaxy S7 und dem Google Pixel bewegen. Die Erwartungen sind damit natürlich auch sehr hoch, denn um ein neues Topmodell auf dem Markt zu positionieren, braucht es noch etwas mehr als die oben angesprochen Eigenschaften. Es wird also spannend werden zu sehen, was noch so alles in dem neuen Gerät stecken wird.



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