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Apple – 50,7 Millionen verkaufte iPhone im ersten Quartal 2017


Apple hat die Zahlen für die ersten drei Kalendermonate des Jahres 2017 veröffentlicht und kann auf ein sehr gutes Quartal zurück blicken. Dabei erzielte das Unternehmen einen von 52,9 Milliarden US-Dollar sowie einen Quartalsgewinn von 2,10 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 50,6 Milliarden US-Dollar und ein Gewinn von 1,90 US-Dollar pro verwässerter Aktie erzielt. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 65 Prozent. Apple konnte die Zahlen also im Vergleich zum starken Vorjahresquartal sogar nochmal etwas steigern.

„Wir sind stolz ein starkes März-Quartal bekannt zu geben, mit einem Umsatzwachstum, das durch das Dezember-Quartal beschleunigt wurde, und einer weiterhin starken Nachfrage nach iPhone 7* Plus“, sagt Tim Cook, CEO von Apple. „Wir haben äußerst positive Resonanz unserer Kunden auf beide Modelle der neuen iPhone 7* (PRODUCT)RED Special Edition erhalten und sind begeistert über das starke Momentum beim Geschäft mit unseren Services, mit dem höchsten, bisher erzielten Umsatz für ein 13-Wochen-Quartal. Mit Blick nach vorne freuen wir uns nächsten Monat Teilnehmer aus der ganzen Welt auf unserer jährlichen Worldwide Developers Conference in San Jose willkommen zu heißen.“

Der meiste Umsatz wurde dabei natürlich wieder mit den Smartphones* gemacht. Über 60 Prozent des Umsatzes in diesem Quartal entfielen auf die iPhone Modelle. An Platz 2 der Bereiche der Umsatzbringer kommen bereits die sogenannten Services (Digital Content and Services, AppleCare, Apple Pay usw.) mit 7 Millionen US Dollar Umsatz und erst danach kommen weitere Hardware-Produkte wie das iPad und die Macs.

Allerdings gibt es auch etwas kritische Nachrichten. Die Stückzahl der verkauften iPhone ist im Jahresvergleich nicht mehr gewachsen sondern sogar etwas zurück gegangen. Statt über 51 Millionen iPhones konnte Apple nur etwa 50,7 Millionen Stück verkaufen. Das ist kein dramatischer Verlust, zeigt aber doch, dass Apple im Bereich der Smartphones* etwas machen muss und das die Verkäufe nicht wie von selbst wachsen. Die kritischen Börsianer dürften diesen Punkt sicher auch genau unter die Lupe nehmen. Trotz der etwas abgesunkenen Zahl der iPhone Verkäufe konnte Apple den Umsatz mit den Smartphones* sogar noch steigern. Das Unternehmen nahm damit etwas mehr pro verkauften iPhone ein, im Durchschnitt erlöst Apple aktuell pro Gerät etwa 655 US Dollar.

Wie bereits im starken Weihnachtsquartal sind die dramatischen Umsatzrückgänge durch das wenig innovative iPhone 7* ausgeblieben. Die Modelle erfreuen sich trotz des gleichen Designs wie in den letzten beiden Jahre großer Beliebtheit und werden gerne gekauft.

Die guten Zahlen führen auch zu vollen Kassen bei Apple und das hat Auswirkungen. Im Rahmen der Aktualisierung des kapitalrückzahluns-Programms hat der Aufsichtsrat die Genehmigung zur Erhöhung des Aktienrückkaufs auf 210 Milliarden US-Dollar gegenüber dem vor einem Jahr angekündigten 175 Milliarden US-Dollar erteilt. Das Unternehmen rechnet auch weiterhin mit dem Ausgleich von Aktien auf Nettobasis für Restricted Stock Units. Der Aufsichtsrat hat dazu einer 10,5 prozentigen Erhöhung der Quartalsdividende zugestimmt und eine Dividende von 0,63 US-Dollar pro Stammaktie bekannt gegeben. Die Dividende wird zum 18. Mai 2017 an jene Aktionäre ausbezahlt, die am Ende des Geschäftstages des 15. Mai 2017 Stammaktien besitzen.

An der Börse selbst gab der Kurs von Apple nach Rekordhoch etwas nach – die Erwartungen für das nächste Quartal fielen nicht ganz so positiv aus, wie sich das mancher Anleger erhofft hatte.



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