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Essential Phone von Andy Rubin – schick, schnell und modular


Wie angekündigt hat Android*-Entwickler Andy Rubin gestern sein erstes Smartphone* unter dem Namen Essential Phone auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um ein neues Geräte der Oberklasse und es wird zum Preis von 699 Dollar vorerst nur in den USA zu haben sein. Wahrscheinlich kommen die Modelle früher oder später auch für den internationalen Markt – wann genau es soweit sein wird, lässt sich aber noch nicht sagen.

Das Essential Phone zeigt dabei, was man derzeit von einem Handy der Oberklasse erwarten kann. Das Design setzt auf klare Formen und ein weitgehend randloses Display*, das ein wenig an das Mi Mix erinnert. Der obere Rahmen wurde (im Gegensatz zum Galaxy S8* und dem LG G6) auch mit entfernt und es gibt nur eine kleine Aussparung für die Kamera. Ansonsten ist fast die komplette Front für das Display* reserviert. Damit kommt das Handy auf eine Displaygröße von 5,71 Zoll. Bei den Materialien setzt das Essential Phone auf Keramik und Titan. Das ist nicht nur leicht sondern auch sehr stabil.

Bei der Technik wurde neben den aktuellen Komponenten auch ein modularer Anschluss verbaut. Damit ist es möglich, weitere Module mit dem Gerät zu koppeln und damit die Funktionen zu erweitern. Allerdings sind diese Anschlüsse im oberen Bereich der Rückseite positioniert und liegen neben der Kamera. Das ist eher ungewöhnlich. Auf den Bildern zeigt das Unternehmen auch, wie dieses System gedacht ist: man kann beispielsweise ein zusätzliches Kameramodul so anschließen, dass es über den Body des Gerätes hinaus ragt. Das wirkt erstmal etwas ungewöhnlich, macht aber durchaus Sinn. An den Anblick muss man sich allerdings erst noch gewöhnen.

Zum Start gibt es bereits eine 360 Grad Kamera, weitere Module sollen folgen.

Das Kameramodul zum Essential Phone

Bei den allgemeine technischen Daten setzt das Essential Phone mit auf das beste, was man derzeit am Markt bekommen kann. So gibt es für die Leistung den Snapdragon-835-Prozessor, der auf 4GB RAM zurück greifen kann. Der interne Speicher bietet 128GB Platz und der Akku ist 3040mAh groß. Dieser Wert wirkt etwas unterdimensioniert für das große Display*, bleibt abzuwarten, wie sich das auf die Einsatzdauer in der Praxis auswirkt.

Bei der Kamera setzt das neue Smartphone* auf Dual Lens Technik. Verbaut sind zwei Objektive mit 13 Megapixeln und f/1.85-Blende. Ein Objektiv ist dabei für die Farbaufnahmen zuständig und das zweite Objektiv steuert monochrome Tiefenschärfe hinzu. Insgesamt soll so die Qualität der Aufnahmen verbessert werden.

Als Betriebssystem kommen natürlich Android* in der Version 7.1.1 zum Einsatz. Dazu soll es keine größeren Veränderungen an Android* geben, man bekommt also ein reine Android Version, auf die sich Updates auch sehr schnell einspielen lassen.

Insgesamt zeigt das Essential Phone damit sehr gut, was heute an Technik möglich ist und sticht mit seiner Kombination aus Leistung und modularem Aufbau viele andere Topmodelle aus. Allerdings muss sich erst noch zeigen, ob die Kunden Module wirklich möglich, ein erster Versuch mit dem LG G5 war wenig erfolgreich verlaufen. Es wird vor allem davon abhängen, welche Module man zukünftig kaufen kann und welche Funktionen damit nutzbar sind. Dies war bisher bei allein Modellen mit diesem Ansatz das Problem : die Auswahl an Zusatzfunktionen war eher beschränkt.




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