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Galaxy Note 7R soll im Juni in Südkorea starten


Samsung* hatte bereits angekündigt, dass es das Note 7 als preisgünstigere überarbeitete Version erneut geben soll und FCC-Zertifizierungen belegen nun, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird, bis die Modelle wirklich zu haben sein werden – zumindest in Südkorea. Das Unternehmen setzt dabei auf Gerätevarianten mit drei unterschiedlichen Bezeichnungen: SM-N935S, SM-N935K und SM-N935L. Marktstart soll bereits der Juni 2017 sein.

Die Geräte unterscheiden sich dabei in zwei Punkten von den Modellen, die im letzten Jahr wieder vom Markt genommen werden mussten:

  • Der Akku wurde natürlich modifiziert um brenndende Geräte auszuschließen. Dabei setzt Samsung* nun auf einen Akku, der mit 3.250mAh etwas weniger Leistung bietet und wahrscheinlich auch etwas geringere Abmessungen hat. Damit sollte es auch bei einer Ausddehnung des Akkus noch genug Spielraum geben, um Brände auszuschließen.
  • Der Preis ist deutlich günstiger. Die neue Geräte werden für etwa 250 Dollar weniger verkauft als die ursprünglichen Versionen. Der Preis soll bei etwa 620 US Dollar liegen. Das ist immer noch relativ teuer für ein Smartphone*, aber man bekommt natürlich auch sehr viel Technik. Es könnte aber durchaus sein, dass viele Kunden eher auf das kommende Note 8 setzen werden und daher die günstigeren Geräte gar nicht unbedingt so gut ankommen.

Bei Android Authority schreibt man im Original dazu:

One news source last week suggested that the refurbished handset would go on sale at the end of June for around 700,000 won (~$620), which works out at around $250 cheaper than the original handset’s ~$870 (988,900 won) price. The device is also believed to have a smaller battery at 3,250 mAh compared to 3,500 mAh; Battery troubles were at the heart of the device’s initial cancellation.

Für deutsche Fans sieht es im Übrigen schlecht aus. Die Geräte werden wahrscheinlich lediglich in Fernost angeboten werden. Zumindest für die USA und Kanada hatte Samsung* einen neuen Marktstart bereits ausgeschlossen. Deutschland wurde nicht explizit genannt, aber wahrscheinlich wird es auch hier (und in ganz Europa) keinen entsprechenden Verkaufsstart geben.

Bleibt zu hoffen, dass Samsung bei der Qualitätskontrolle ganze Arbeit geleistet hat. Sollte es auch bei den überarbeiteten Modellen zu Probleme mit den Akkus kommen, könnte dies sowohl die aktuellen Samsung Galaxy S8* Modelle als auch die kommenden Note 8 Geräte im Mitleidenschaft ziehen, weil dann das Vertrauen in die Qualitätssicherung von Samsung wohl endgültig erschüttert wäre. Allerdings kann man annehmen, dass Samsung dieses Mal (ohne Zeitdruck) sehr genau und ausführlich getestet hat.



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