HTC U11

HTC U11 – neue Topmodell mit Amazon Alexa und druckempfindlichen Rahmen


HTC hat heute das neue Flaggschiff für 2017 vorgestellt und es hört auf den neuen Namen HTC U11. Damit verabschiedet sich HTC recht schnell wieder von den reinen Ziffern als Modellbezeichnung und setzt auch weiterhin auf das U als Modellbezeichnung. Allerdings hat HTC nicht nur beim Namen Neuerungen hervorgebracht, sondern tatsächlich eine ganze Reihe von Features und Funktionen eingebaut, die man in dieser Fülle so nicht erwartet hätte.

Im Detail sind die wichtigsten Neuerungen:

  • HTC Edge Sense, die nächste Dimension in der Berührungsinteraktion mit dem Smartphone*. Der Rahmen ist dabei Druckempfindlich (reagiert aber nicht auf Berührungen und erlaubt es damit, bestimmte Funktionen zu steuern, ohne das man das Display* oder die Buttons braucht.
  • Liquid Surface (flüssige Oberfläche), ein beeindruckendes, einzigartiges Design mit phantastischen Reflexionen. Verbaut wurde dabei sogenanntes 3D-Glas auf der Vorder- und Rückseite. Auf diese Weise hat das Gerät eine durchgehende geschwungene Form, durch die die Reflexionen noch deutlich besser zur Geltung kommen.
  • HTC USonic, das fortschrittlichste Headset, das jemals für individuelles Audio gebaut wurde, jetzt auch mit aktiver Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancellation).
  • Beeindruckende Kameras mit der höchsten unabhängigen Bewertung, die jemals für eine Smartphone*-Kamera vergeben wurde. Das Gerät erreicht dabei im DxOMark3 einen Wert von 90 – das ist sogar noch mehr als Google Pixel und Galaxy S7 und S8 erreicht haben. Auf eine Dual Lens Kamera hat man allerdings verzichtet.
  • HTC Sense Companion, Google Assistent und Amazon Alexa für ein intelligenteres und hilfreicheres Smartphone*. HTC setzt hier also nicht nur auf eine KI an Bord sondern hat mehr oder weniger alles verbaut, was im Android* Bereich möglich ist. Lediglich Siri und Bixby bleiben außen vor.

Dazu hat HTC bei der Technik die Hausaufgaben gemacht. So setzt das HTC U11 auf den neusten Snapdragon 835 Prozessor und bietet dazu 4GB RAM mit 64GB internem Speicher. Dazu gibt es ein 5,5 Zoll Display* mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Geschützt wird das Display* wie beim Galaxy S8* mit Gorilla Glas 5. Als Betriebssystem kommt Android* 7.1 zum Einsatz. Dazu setzt HTC auch auf eine IP67 Zertifizierung. Das Unternehmen schreibt dazu:

HTC U11 hat eine IP67 Zertifizierung und ist staub- und spritzwasserresistent und wasserdicht bis zu einem Meter Tiefe und einer Dauer bis zu 30 Minuten. Der Test wurde unter kontrollierten Laborbedingungen durchgeführt. Normaler Verschleiß kann die Wasserbeständigkeit im Laufe der Zeit verringern. Versuchen Sie nicht, den USB-Typ-C-Port eines nassen HTC U11 aufzuladen oder anderweitig zu verwenden. Hinweise zum Trocknen und zur Aufrechterhaltung der Wasserbeständigkeit finden Sie in der Bedienungsanleitung, auf der Webseite unter “Support” oder in der Hilfe-App auf dem Gerät. Wasserschäden sind nicht in der Garantieleistung mit inbegriffen.

Insgesamt hat HTC also tatsächlich ein neues Topmodell auf den Markt gebracht, dass den aktuellen Modellen sowohl bei den Features als auch bei der Leistung (beispielsweise bei der Kamera) Paroli bieten kann. Es bleibt natürlich abzuwarten, ob die Kunden das auch so sehen. Falls nicht liegt es aber zumindest nicht an der Technik und der Ausstattung.  Kritisch könnte man eher das Display sehen: HTC setzt nach wie vor auf Rahmen und ein kleineres Display als bei den anderen Topmodellen.

Das HTC U11 wird ab 1. Juni 2017 in den Farben Amazing Silver, Sapphire Blue, Brilliant Black und Ice White für eine UVP von 749,00 Euro erhältlich sein. Die Farbe Solar Red wird etwa sechs Wochen nach Verkaufsstart in den Handel kommen. Die Single SIM-Variante wird bei O2* und Vodafone* erhältlich sein, die DUAL SIM-Version im freien Handel.



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