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iPhone 8 – Bosch soll einen Teil der neuen Sensoren liefern


Das neue iPhone 8* könnte in diesem Jahr mit einigen zusätzlichen Teilen „made in germany“ auf den Markt kommen. Dabei wird das Unternehmen wohl vor allem die Bewegungssensoren im neuen iPhone liefern. Bereits bisher liefert Bosch die Sensoren für den Luftdruck in den Geräten. Diese Zusammenarbeit wird zukünftig noch weiter ausgeweitet und erstreckt sich dann auf deutlich mehr Sensoren. Im Gespräch sind etwa 50 Prozent der Sensorenausstattung der neuen iPhone 8 Reihe. Das wäre ein neuer Großauftrag für Bosch.

Im Original bei Bloomberg heißt es dazu:

Robert Bosch GmbH has won orders from Apple Inc. to supply the next iPhone with some of its motion sensors, according to a person familiar with the deal, a potential blow to InvenSense Inc., currently the main supplier of those smartphone* components. … Bosch may supply as much as half of these components for the new iPhone, with InvenSense supplying the rest, the person said. Bosch already supplies barometric pressure sensors for the iPhone, according to product teardowns by iFixit and other firms that analyze the guts of gadgets. Representatives for Apple, InvenSense and Bosch declined to comment. TDK didn’t respond to requests for comment outside of normal business hours in Japan.

Bisher wurden die entsprechenden Sensoren von der Firma InvenSense gefertigt. Dort wird man zukünftig mit deutlich Einbussen beim Geschäft mit Apple rechnen müssen.

Unklar ist bisher, welchen Hintergrund dieser Wechsel hat. Es könnten durchaus preisliche Gründe sein, die für Bosch sprechen und die in der Lieferkette die Herstellung der Sensoren möglicherweise zukünftig deutlich preiswerter machen. Es ist aber auch möglich, dass Bosch gleichwertige (oder bessere) Sensoren liefern kann, die vielleicht weniger Platz oder Energie benötigen und das die Entscheidung für das Unternehmen daher qualitative Gründe hat.

Bisher gibt es leider weder von Apple noch von Bosch oder InvenSense eine Bestätigung dieses Deals. Als Quelle gibt es daher nur die Informationen von Bloomberg.

Wohl längere Wartezeiten in diesem Jahr

Wesentlich sicherer als der Hersteller der Sensoren scheint dagegen, das Kunden auf die neuen iPhone 8* Modelle in diesem Jahr etwas länger werden warten müssen als in den Vorjahren. Mittlerweile geht auch Analyst Brian White von Drexel Hamilton davon aus, dass die iPhone 8* Geräte wohl noch nicht direkt im September zur Verfügung stehen werden – man sie aber bereits ab diesem Zeitpunkt vorbestellen kann. Grund für die Wartezeit sind die neu eingesetzten Komponenten im iPhone 8 (White spricht hier von 3D Sensors), die wahrscheinlich im September noch nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen werden und damit die Auslieferung nach hinter verschieben.

Insgesamt soll es 2017 drei Modelle der neuen iPhone Generation geben. Geplant sind dabei:

  • iPhone 7s mit 4,7 Zoll Display* und TFT-LCD* Bildschirm
  • iPhone 7s mit 5,5 Zoll Display* und TFT-LCD* Bildschirm
  • iPhone 8 mit 5,8 Zoll Display* und AMOLED* Bildschirm

Die iPhone 7s Modelle setzen dabei nicht auf die neue Technik und sind von der Verzögerung bei der Auslieferung nicht betroffen. Man wird sie also bereits im September bekommen können. Das iPhone 8 dagegen kann wohl bereits ab September vorbestellt werden, es kann dann aber durchaus einige Wochen dauern, bis die Geräte verfügbar sind. White nennt noch kein genaues Datum, ab wann man mit dem iPhone 8 im Handel rechnen kann, geht aber davon aus, dass die Modelle noch vor Weihnachten ausgeliefert werden.



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