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Vodafone GigaCube mit 50 Gigabyte Datenvolumen – Erfahrungen, Netz und die Technik


Vodafone* GigaCube mit 50 Gigabyte Datenvolumen – Erfahrungen, Netz und die TechnikVodafone* bietet im Bereich der Allnet Flatrates in der Regel nur wenige Gigabyte an Datenvolumen und man muss schon viel Geld ausgeben, wenn man mehr als 10GB Volumen pro Monat haben möchte. Es gibt im Datenbereich aber ein interessantes Angebot für alle Nutzer, die mehr Volumen brauchen: den Vodafone* GigaCube mit 50GB monatliches Volumen für 34.95 Euro im Monat. Wer bereits Vodafone Kunde ist, zahlt sogar noch etwas weniger. Der Preis sinkt dann auf 29.95 Euro monatlich. Pro GB Datenvolumen zahlt man also weniger als 60 Cent. Allerdings werden dabei nicht alle Vodafone Tarife berücksichtigt: Rabatt gibt es nur bei folgenden Tarifen: Red S, Red M, Red L, Red XL, Red XXL, Red 1,5 GB, Red 3 GB, Red 8 GB, Red 20 GB, Red Young, Red Young L, Red Young XL, Young M, Young L, Young XL. Die Vodafone Prepaidkarten sind komplett ausgeschlossen.

Der GigaCube ist dabei ein WLAN Router, der sich mit dem mobilen Internet von Vodafone verbindet und dann einen Hotspot zur Verfügung stellt, in den sich anderen Geräte einwählen können. Mit diesen Geräten kann man dann über diesen Hotspot surfen. Die maximale Geschwindigkeit* beträgt dabei 150MBit/s im LTE Netz von Vodafone. Der GigaCube stellt damit eine Alternative zu einem normalen DSL- oder VDSL-Anschluss dar. Vodafone schreibt zu den Geschwindigkeiten:

Pro Rechnungszeitraum hast Du 50 GB Datenvolumen mit einer Bandbreite von bis zu 150 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload bei optimalen Bedingungen an immer mehr Standorten in Deutschland. Nach Nutzung des Datenvolumens höchstens mit bis zu 32 kbit/s. Nicht verbrauchtes Datenvolumen wird nicht auf Folgemonate übertragen. Wir informieren Dich bei Nutzung von 90 % und 100 % Deines Datenvolumens jeweils per E-Mail. Wir behalten uns vor, die Verbindung nach je 24 Stunden automatisch zu trennen. Am Ende jeder Verbindung, mindestens aber nach 24 Stunden, runden wir auf die nächsten 100 KB auf.

Alle wichtigen Details gibt es direkt bei Vodafone.

Leider lässt sich der Tarif des Cubes und die dazugehörige Simkarte nur schwer im Handy einsetzen, denn es gibt keine Möglichkeit, damit zu telefonieren oder SMS zu schreiben.

Fast wie Prepaid: Zahlen nur wenn man es auch nur nutzt

Die monatlichen Kosten werden bei diesem Tarif nur abgerechnet, wenn man auch wirklich Datenvolumen benötigt hat. Nutzt man den GigaCube nicht, weil man ihn gerade nicht benötigt, fallen die monatlichen Kosten auch nicht an. Im Kleingedruckten schreibt das Unternehmen dazu:

Wenn Sie in einem Rechnungszeitraum keine Frei-GB verbraucht haben, zahlen Sie auch nichts. Der Basispreis auf der Rechnung am Ende Ihres Rechnungszeitraums ist also 0 Euro. Das ist dann ein sogenannter Freimonat. Die Anzahl der Freimonate ist unbegrenzt. Ihre Freimonate hängen wir am Ende der Laufzeit nicht ans Vertragsende dran.

Das ist erfreulich flexibel und macht den Cube auch dann zu einer guten Alternative, wenn man ihn vor allem beispielsweise im Garten oder im Camper einsetzt. Ist gerade keine Saison entstehen dann auch keine weiteren Kosten. Der Vertrag läuft zwar weiter, die monatlichen Gebühren werden aber erst wieder berechnet, wenn man den Cube auch wieder nutzt. Allerdings sollte man dafür sicherstellen, dass keine automatischen Updates oder Aktualisierungen anfallen, denn auch diese würden als Volumen berechnet. Vodafone empfiehlt daher, den Stick vom Netz zu trennen, wenn man ihn nicht benötigt. Dann fallen in jedem Fall keine Daten an und es werden auch keine Gebühren berechnet.

Welche Voraussetzungen gibt es für den Einsatz des GigaCube

Mit dem GigaCube surft man im 4G LTE Netz von Vodafone. Damit ist man auf den Netzausbau und die Netzqualität von Vodafone angewiesen. Vor dem Kauf sollte man daher im besten Fall die Netzabdeckung von Vodafone auf der Netzausbaukarte des Unternehmens prüfen und nachschauen, ob man auch wirklich LTE und die hohen Geschwindigkeiten bekommt.

Erfreulicherweise ist der GigaCube nicht standortgebunden. Bei Congstar* gibt es ein ähnliches Angebot, das man aber nur in einem bestimmten Bereich nutzen kann. Dafür muss man Congstar* Hotspot vorher in einer Funkzelle registrieren. Bei Vodafone gibt es diese Einschränkungen nicht. Man kann den Cube deutschlandweit nutzen, Einschränkungen gibt es lediglich in Sachen Netz – wie oben bereits geschrieben muss natürlich das Vodafone Netz vorhanden sein, damit man den Cube zum Einsatz bringen kann.

Allerdings werden Videos kleingerechnet. Die maximale Auflösung beträgt 480p und damit sind die übertragenen Daten und Bilder eher klein.

Einfache Installation ohne Fachkenntnisse

Vodafone verspricht bei der Installation des Cube, dass man ihn einfach an die Steckdose an schließt und dann das WLAN nutzen kann. Tatsächlich benötigt man für den Einsatz kaum mehr: nach dem Anschluss an das Strom-Netz wird automatisch das WLAN Netz aufgebaut und man kann sich mit den Geräten (Smartphone*, Tablet oder auch Laptop) einfach einwählen. Größere Fachkenntnisse sind dazu also nicht mehr notwendig.

Insgesamt ist der Vodafone GigaCube damit ein sehr flexibles und durchaus preiswertes Geräte für den Einsatz außerhalb des normalen Kabel-Netzes. Besonders unterwegs kann man damit sehr einfach eine schnelle Internet-Verbindung aufbauen und auch für andere zur Verfügung stellen. Daher ist es schade, dass der Cube derzeit eher wenig im Fokus bei Vodafone, auch wenn es bereits Werbespots dazu gibt, die angeblich auch schon im TV gelaufen sein sollen.



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