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OnePlus 5 – die Neuerungen, die technischen Daten und der Preis


OnePlus hat gestern Abend wie angekündigt das neue Flaggschiff OnePlus 5 vorgestellt und damit ist das aktuelle Modell des Unternehmens für 2017 offiziell enthüllt. Eine ganze Reihe von Details waren bereits im Vorfeld bekannt gewesen, gestern gab es zusätzlich noch einen Blick auf die Preise und die Technik (wie beispielsweise die Änderungen am OxygenOS Betriebssystem). Es gibt in diesem Jahr auch wieder zwei Varianten: eine Version mit 6GB RAM und 64GB und die etwas besser ausgerüstet und teurere Variante mit  8GB RAM und 128GB internem Speicher.

Was hat sich nicht geändert?

Im Vergleich zum Vorgänger sind die Abmessungen fast gleich geblieben. Das OnePlus 5 ist geringfügig länger, dafür aber auch etwas schmaler und weniger dick. Beim Display* hat sich ebenfalls wenig geändert: es gibt einen Bildschirm mit 5,5 Zoll und Full HD Amoled Display*. Die Auflösung liegt bei 1920 x 1080 Pixeln, was auf eine Pixeldichte von 401ppi kommt identische Werte wie auch beim Vorgänger.

Dazu gibt es wieder einen Metall-Unibody für das Gehäuse, das auch mit dem bekannten Mute-Schalter an der Seite ausgerüstet ist. Die Modelle setzen auch wieder auf die Dual SIM Technik, man kann also zwei Simkarten verwenden. Dazu gibt es einen USB-Typ-C Anschluss (der aber auch wieder nur USB 2.0 unterstützt) und einen Kopfhöreranschluss.

Was gibt es Neues beim OnePlus 5?

An der Stelle enden die Gemeinsamkeiten aber auch bereits, denn Oneplus hat bei der Technik des OnePlus 5 kräftig zugelegt. Der Snapdragon 835 Prozessor samt Adreno-540-Grafikeinheit ist das Beste, was man derzeit auf dem Markt bekommen kann und unterstützt wird er durch 6GB bzw. 8GB RAM. Damit setzt das OnePlus 5 gerade beim RAM neue Bestmarken. Wie sich der viele Arbeitsspeicher in der Praxis auswirken wird, muss sich aber erst noch zeigen.

Bei der Kamera setzt das Unternehmen bei der Frontkamera wieder auf ein 16MP Objektiv, die Hauptkamera ist jetzt aber ein Dual Lens System, das an das iPhone erinnert. Es gibt ein kleineres Objektiv mit 16MP Auflösung und einer lichtstarken f/1.7-Blende. Dazu kommt ein weiteres Objektiv mit 20MP Auflösung und einer Blende von f/2.6. Durch den Wechsel der Objektive wird ein optischer Zoom erzeugt. Dazu hat OnePlus auch bei der Software nachgebessert und bietet nun auch einen Poraitmodus an, bei der man den Hintergrund trennen kann. Auch dies kennt man bereits vom iPhone.

Bei Design hat OnePlus einiges anders gemacht als im Vorjahr. Durch das Antennenband am oberen und unteren Ende der Geräte erinnert das neue OnePlus 5 an die bekannten iPhone Modelle. Etwas abgemildert wird der Effekt durch die abgeflachten Kanten. Dazu gibt es die Horizon Line: eine durchgehende Linie an den Seiten der Modelle, die an den Horizont erinnern soll.

Bei der Software setzt das OnePlus 5 auf OxygenOS 4.5 auf Basis von Android* 7.1.1.  Auch hier wurde nachgebessert, so soll das Speichermanagment nun besser funktionieren und dafür sorgen, dass die Modelle trotz viel RAM nicht zu viele Apps gleichzeitig offen halten. Das System soll dabei lernen, welche Apps wichtig sind und diese entsprechend priorisieren. Darüber hinaus gibt es einen neuen Lese-Modus, bei dem nur noch Grautöne angezeigt werden. Das soll eine Anmutung wie auf den bekannten E-Readern bieten.

Der Akku ist beim OnePlus 5 mit 3.300mAh etwas kleiner als beim Vorgänger, soll aber durch die Stromsparfunktionen der neuen Technik trotzdem mehr Ausdauer bieten. Leider ist er nicht wechselbar. Dash-Charge ist auch wieder mit an Bord und lädt den Akku damit noch schneller auf. OnePlus spricht hier von 50 Prozent Leistung in 30 Minuten.

Wie liegen die Preise für das OnePlus 5?

Im Vorfeld war bereits viel über Preiserhöhungen beim OnePlus 5 spekuliert worden und tatsächlich kostet die teure Version mittlerweile über 500 Euro. Die Preise sehen wie folgt aus:

  • OnePlus 5 mit 6GB RAM und 64GB internem Speicher: 499 Euro
  • OnePlus 5 mit 8GB RAM und 128GB internem Speicher: 559 Euro

Der offizielle Verkauf der neuen Modelle wird dabei ab dem 27. Juni beginnen. Einige Modelle werden im Vorfeld aber bereits bei sogenannten Popup-Events vergeben.




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