Mate 10

Huawei Mate 10 – „This is not a smartphone, this is an intelligent machine“


Huawei* hat gestern ein neues Video zur Promotion der kommenden Mate 10* Modelle veröffentlicht und zielt dabei vor allem auf die neue KI im Mate 10* ab. Glaubt man dem Video, wird das Mate 10* dabei vor allem auf die künstliche Intelligenz setzen und „sehen, denken und lernen“ können. Hintergrund dabei ist der neuen Kirin 970 Prozessor. Diese zeichnet sich im Vergleich zum Vorgänger nicht nur durch bessere Leistungsdaten aus, sondern wird auch eine separate Einheit für Neurale Prozesse haben – also einen Chip speziell für die Nutzung durch eine KI.

„Die Zukunft von Smartphones* befindet sich an der Schwelle einer aufregenden, neuen Ära“, sagt Richard Yu, CEO der HUAWEI* Consumer Business Group. „Unsere Formel hierfür lautet: Mobile AI = On-Device AI + Cloud AI. Wir wollen smarte Geräte in intelligente Geräte verwandeln, um das Nutzererlebnis noch einmal deutlich zu verbessern. Dafür produzieren wir Ende-zu-Ende-Kapazitäten, die eine koordinierte Entwicklung von Chips, Endgeräten und der Cloud ermöglichen. Der Kirin 970 ist der erste SoC in einer Serie von Innovationen, die leistungsstarke AI-Features auf unsere Geräte bringen und sie signifikant vom Wettbewerb abheben werden.“

Durch das Video wird die Erwartungshaltung natürlich deutlich erhöht, zumal noch gar nicht klar ist, ob Huawei* tatsächlich eine eigene KI auf den Markt bringen wird oder etwa den Google Assistant unterstützt.Da das Unternehmen die künstliche Intelligenz so in den Fokus stellt, steigt die Wahrscheinlichkeit, das man auch auf eine eigene Lösung in diesem Bereich setzen wird.

Das Video auf Twitter im Original:

Richard Yu mit offiziellen Details zum Mate 10

Zu der Technik der neuen Modelle hat Yu bereits im Vorfeld einige weitere Details zum neuen Modell bekannt gegeben:

  • Dass Unternehmen arbeitet nach Angaben von Yu mittlerweile an einem Prozessor, der die Funktionen von CPU, GPU und auch einer künstlichen Intelligenz beinhaltet und damit diese Prozesse deutlich besser unterstützen soll als die aktuellen Chipsätze. Der neue Prozessor könnte dabei bereits im zweiten Halbjahr 2017 auf den Markt kommen und das wäre dann mit großer Wahrscheinlichkeit der neue Kirin 960 Chip, der unter anderem auch im Mate 9 zum Einsatz kommen soll. Dazu soll der neue Prozessor den Sicherheitsanforderungen der Finanzbranche entsprechen.
  • Man entwickelt auch die Software deutlich weiter und setzt bei der EMUI Benutzeroberfläche, die in allen neueren Huawei Smartphones* zum Einsatz kommt, auf Maschinenlernen und eine bessere Kompression. Damit soll es möglich werden, die Speichertechnik besser auszunutzen – 3GB RAM so Yu sind mit den neuen EMUI Systemen so gut und schnell wie 4GB bei der Konkurrenz.
  • Darüber hinaus hat der CEO auch angesprochen, das man mit Huawei Pay einen Bezahldienst entwickelt, der vor allem mobil zum Einsatz kommen soll und damit dann den bekannten Diensten wie Apple Pay und Samsung** Pay Konkurrenz macht.

Das Huawei Mate 10 wird also ein interessantes neues Modell und soll wohl direkt als Konkurrent zum neuen iPhone 8* platziert werden. Huawei hat den Anspruch, früher oder später Apple auf dem zweiten Platz der Smartphone**-Hersteller abzulösen. Ob das bereits mit dem Mate 10 machbar ist, muss sich aber erst noch zeigen. Bisher gibt es noch zu wenige Details zu Technik und dem Design, um beurteilen zu können, wie erfolgreich das neue Huawei Mate werden könnte.



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