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Parrot startet zwei Drohnen mit Wärmebildkamera und für die Landwirtschaft


Parrot hat in dieser Woche zwei neue Drohnen vorgestellt, die sich weniger an private Piloten richten, sondern für den Einsatz in der Industrie und Landwirtschaft gedacht sind. Beide Modelle basieren auf einem Parrot-Drohnen-Aufbau, der jeweils mit den entsprechenden Kameras und einigen weiteren Features ausgestattet ist.

Die  Parrot Bebop-Pro Thermal verfügt dabei über eine Wärmebildkamera und eignet sich daher für den Immobilien- und Baubereich aber beispielsweise auch für Rettungsdienste. Die Ausstattung der Drohne sieht dabei nach Angaben des Herstellers wie folgt aus:

  • einen kompakten Quadcopter mit stabilisierter Full-HD-Frontkamera, eine FLIR ONE® Pro Wärmebildkamera und 32GB Speicher
  • die App Parrot FreeFlight Thermal, welche die von den Kameras des Quadcopters gemachten Bilder überträgt und analysiert
  • die Langstreckenfernbedienung Parrot Skycontroller 2

Damit lassen sich Wärmebilder direkt anfertigen und auch auswerten, ohne das ein weiteres System notwendig wäre. Die App für die Drohne gibt es derzeit aber nur für Android* und der Preis liegt mit 1.500 Euro durchaus hoch.

Das zweite neue Modell hat die Bezeichnung Parrot Bluegrass und wurde speziell für den Einsatz in der Landwirtschaft entwickelt. Die Drohen soll automatisiert große Flächen abfliegen und auswerten können. Das Unternehmen schreibt dazu:

Parrot Bluegrass ist ein für die Landwirtschaft entwickelter Mehrzweck-Quadcopter, der Landwirten hilft, den ROI zu verbessern, indem die zwei integrierten Kameras genutzt werden; die Videokamera und multispektrale Sensoren. Mit seiner frontalen Full-HD-Videokamera hilft diese Lösung Landwirten, die Infrastruktur und die Land- und Viehbestände des Betriebes visuell zu überwachen. Dank des Multispektralsensors für Präzisionslandwirtschaft, ParrotSequoia, und der benutzerfreundlichen Verarbeitungs-Cloud-Plattform AIRINOV FIRST+ können Landwirte schnell einen Überblick erhalten und Problembereiche in allen Nutzflächen erkennen. 

Dazu gibt es beispielsweise einen ausdauernden Akku, der Flüge über 30 Hektar mit nur einer Aufladung abdecken kann. Damit sollte man auch größere Bereiche ohne weitere Aufladung auswerten können. Bei der Kameratechnik ist die Ausstattung bei dieser Drohne deutlich umfangreicher. Es sind gleich mehreren Sensoren mit an Bord, die eine Auswertung der Bilder ermöglichen:

  • Einen Multispektralsensor mit GPS, der automatisch Bilder von Pflanzen in vier verschiedenen Spektralbändern speichert: grün (500nm Wellenlänge 40nm), rot (660nm Wellenlänge 40nm), Rot-Edge (735nm Wellenlänge 10nm) und Nah-Infrarot (790nm Wellenlänge 40nm)
  • Einen Sensor, der mit einer RGB-Kamera (16 MP) ausgestattet ist
  • 64 GB interner Speicher, um die Bilder zu sichern
  • Einen Helligkeitssensor (‘Sonnenschein’ Sensor), der Lichtbedingungen erfasst und die gesammelten Daten während der Computer-Verarbeitungsphase automatisch mit den multispektralen Sensordaten kalibriert.

Diese Drohne richtet sich allerdings wirklich an Spezialisten und auch der Preis von 5000 Euro macht deutlich, das dies kein Spielzeug für die private Nutzung ist.

Die Parrot Bluegrass im Video




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