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Telekom-Brief „Sicherheitswarnung – Das steckt dahinter und was zu tun ist


Telekom*-Brief „Sicherheitswarnung – Das steckt dahinter – Als Telekom*-Kunde kann es vorkommen, dass plötzlich ein Brief mit dem Thema Sicherheitswarnung im Briefkasten liegt oder auch eine E-Mail im Postfach. Die Gründe sich einfach, denn die Telekom* versucht Kunden vor Cyberkriminalität frühzeitig zu warnen. Ist man betroffen und hat eine solche Nachricht erhalten, im folgenden Artikel hierzu die Antwort, was in einem solchen Fall zu tun ist.

Das bedeutet der Sicherheitswarnungs-Brief der Telekom

Trojaner, schadhafte E-Mail Anhänge mit Makro Viren oder Phishing E-Mails, dass Internet ist kein sicherer Ort. Ein Überblick über die Gefahren meist schwer zu handhaben. Die Telekom ist eines der größten Telekommunikationsunternehmen und erhält weltweit Informationen über Aktivitäten im Internet. Registriert die Telekom verdächtige Online-Aktivitäten von Kunden, wird eine Sicherheitswarnung an die Betroffenen versendet. Die Telekom nimmt das Thema Sicherheit sehr ernst, da das Unternehmen selbst Attacken ausgesetzt ist. Dafür ist ein eigenes Sicherheitsteam zuständig.

„Als Telekom-Sicherheitsteam kümmern wir uns täglich um eure Sicherheit im Internet. Wir erhalten jeden Tag tausende Hinweise und informieren betroffene Kunden, wenn ein Telekom Anschluss mit Virenaktivitäten im Internet auffällt, oder über eine T-Online E-Mail Adresse Spam versendet wird. Und wenn ihr selbst mal einen Hinweis vom Telekom Sicherheitsteam erhaltet, helfen wir euch natürlich gerne bei euren Sicherheitsfragen!“

Eine solcher Hinweis, der bspw. vom Telekom Sicherheitsteam versendet wird, kann so aussehen:

„Mail von Telekom Sicherheitsteam (abuse@telekom.de) mit der Rufnummer 0800 5544 300. Uns liegen Hinweise von Sicherheitsexperten vor, dass mindestens ein Rechner oder Endgerät mit einem Virus/Trojaner infiziert ist.“

Besonders werden Telekom-Kunden gewarnt, wenn ein Gerät von Trojanern befallen ist oder augenscheinlich unautorisierte Personen den E-Mail-Account nutzen. In solchen Fällen ist eine Sicherheitswarnung im Briefkasten keine Seltenheit.

Was kann man in so einem Fall tun?

In jedem Fall ernst nehmen und nicht zur Seite legen. Bestehen Zweifel über die Echtheit sollte beim Telekom-Support nachgefragt werden. So erhält man auch genauere Hinweise zum Befall-Datum oder der genauen Art der Bedrohung.

Telekom-Support erreichbar unter:

  • Im Telekom-Netz unter der Nummer 2202.
  • Aus allen anderen Mobilfunknetzen 0800 33 02202 wählen.
  • Vom Festnetz aus ist der Support unter der Nummer 0800 33 01000 zu erreichen.

Das Telekom-Sichheritsteam empfiehlt zum Beispiel, wenn der E-Mail-Account gehackt wurde oder auch um ein Befall vorzubeugen, folgendes:

„Wir empfehlen euch immer ein aktuelles Anti-Viren Programm zu nutzen, regelmäßig eure Passwörter zu ändern und euer System immer auf dem neusten Stand zu halten. Zusätzlich von Zeit zu Zeit einen Einmalscan einzusetzen, hilft euch zudem, euer System noch sicherer zu machen.“

Hat die Telekom jedoch im Brief oder via Support einen Virenbefall diagnostiziert, sollte man schnell handeln und mit Anstrengungen rechnen:

  • Liste von Websites zusammenstellen, worauf man sich bspw. vom PC aus eingeloggt hat
  • Gegebenenfalls Kundendaten und TAN-Listen zusammensammeln.
  • Eigene Nutzerdaten von einem sicheren PC aus ändern.
  • Bei Online-Banking, bei allen Webseiten die eine Einzugsermächtigung haben, wie PayPal und Amazon prüfen und ändern.
  • Eine Rescue-Disk, zum Beispiel von Avira oder Kaspersky herunterladen.Vom Internet-Anschluss aus trennen und den betroffenen PC von der Rescure-CD aus starten. Damit auch sämtliche PCs reinigen, welche vom Telekom-Anschluss aus im Internet waren.
  • PC komplett neu aufsetzen. Sobald der Virenscanner fündig wird, löschen sich die Viren nicht von selbst.
  • Zur Sicherheit den PC nicht mit Administrator-Rechten starten, sondern sich immer ein Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten einrichten.

Gefälschte E-Mails der Telekom

Aktuell warnt die Telekom besonders vor gefälschten Telekom-E-Mails die Schadsoftware zu verbreiten. Die Telekom informiert hierzu:

„Dabei gibt es verschiedene Varianten: Manche E-Mails enthalten angeblich eine Rechnung, andere eine angebliche Mahnung. Immer befindet sich im Anhang eine Word-Datei, die beim Öffnen Schadsoftware aus dem Internet nachlädt. Darüber hinaus verschickt die Telekom Zahlungserinnerungen bzw. Mahnungen grundsätzlich per Post.“

Leider wirken solche E-Mails echt und überzeugend. Bei unerwarteten Rechnungen oder Mahnungen empfiehlt die Telekom genau hinzusehen und verdächtige Links und Anhänge nicht zu öffnen. Woran man gefälschte E-Mails erkennt, fasst die Telekom hier zusammen:



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