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Samsung Galaxy S9 wird kleiner, aber mit Fingerabdruck-Sensor


Update: Es gab einige Nachfragen zum Fingerabdruck Sensor und daher hier nochmal einige Punkte dazu. Derzeit gehen die meisten Experten davon aus, das Samsung* nach wie vor auf einen Fingerabdruck-Sensor setzen wird und dieser wohl auch nicht im Display* integriert wird – es bleibt also bei der Position auf der Rückseite. Möglicherweise wird es auch eine Form der Gesichtserkennung beim Galaxy S9* geben, aber das wäre dann (wie beim OnePlus 5T) nur eine weitere Möglichkeit zur Entsperrung der Geräte und würde die Fingerabdrücke nicht ersetzen.


In den letzten Tagen gab es einige wilde Gerüchte und Bilder zum kommenden Galaxy S9* und S9+ und das mag der Grund gewesen sein, warum man bei GalaxyClub NL nochmal einige verlässliche Informationen rund um das neue Topmodell zusammen gefasst hat – vor allem was den Bildschirm und das Design betrifft. Die Angaben basieren auf einer nicht genannten Quelle, aber das Magazin ist recht zuverlässig, was Samsung* Leaks betrifft, daher dürften die Informationen zumindest nicht komplett falsch sein.

So geht man bei GalaxyClub NL davon aus, dass Samsung* auch 2018 beim Galaxy S9* und dem S9+ auf ein 18.5:9 Display* setzt und die Designänderungen im Vergleich zum Vorgänger eher marginal sind. Allerdings sollen die Rahmenbereiche nochmal kleiner ausfallen und damit erreichen die Geräte wohl ein Screen-Ration von über 90 Prozent. Insgesamt geht man dabei von 2 Modellen aus:

  • das Galaxy S9 mit 5,8 Zoll AMOLED Display* und normaler Kamera
  • das Galaxy S9+ mit 6,2 Zoll AMOLED Display mit Dual Lens Kamera

Das entspricht den Werten, die man bereits aus diesem Jahr kennt. Die Größen der Bildschirme werden sich also auch 2018 bei den S-Modelle nicht ändern. Durch die kleineren Ränder werden die Modelle aber etwas kleiner sein als die aktuellen Smartphones*. Der Unterschied dürfte aber wohl nur wenige Millimeter ausmachen, es bleibt abzuwarten, ob man diese Reduzierung beim normalen Gebrauch überhaupt merkt.

Bei BGR schreibt man dazu:

The Galaxy S9 will be an evolution of the Galaxy S8*, the report says, so you should not expect any major design changes. However, the bezels will be further reduced, as Samsung is indeed looking to make that 90% screen-to-body ratio happen. However, assuming this story is accurate, the Galaxy S9 should be slightly smaller than the Galaxy S8*, which is certainly good news. The Galaxy S9 and S9+ are tipped to pack 5.8-inch and 6.2-inch Infinity Displays, respectively, just like their predecessors. That’s one other hint that the aspect ratio should not change.

In dieser Woche hat Qualcomm auch den neuen Snapdragon 845 Prozessor vorgestellt und damit ist zumindest klar, welche Performance man von den neuen Galaxy S9 Modellen erwarten kann. Insgesamt setzt Samsung nun auch noch mehr Untereinheiten beim der neuen Chipsatz und hat vor allem die Grafikleistung nach iben geschraubt. Insgesamt sieht der Aufbau des neuen Prozessors wie folgt aus:

  • Die eigentliche CPU besteht aus 8 Kernen. Dabei sind 4 sogenannte Performance Kerne mit bis zu 2.8GHz Taktfrequenz, die für die Leistung sorgen sollen. Dazu gibt es noch 4 Effizienz-Kerne mit 1.8GHz Leistung, die besonders sparsam arbeiten und den Stromverbrauch bei Routine-Anwendungen reduzieren sollen
  • Für die Grafikleistung sorgt die neue Adreno 630 GPU. Diese soll nicht nur etwa 30 Prozent mehr Leistung bringen als die Vorgänger Modelle, sondern auch weniger Energie verbrauchen.
  • Neu an Bord ist der Qualcomm Spectra 280 Prozessor für die Bildbarbeitung (ISP). Damit sollen Videoaufnahmen und Slow-Motion Vidos noch besser und schneller aufgenommen werden können. Qualcomm spricht hier im Slow Motion Bereich von bis zu 480 Bildern pro Sekunden, die man aufzeichnen kann

Dabei sollen die Geräte zukünftig etwa 25 Prozent mehr Leistung durch den neuen Snapdragon 845 bekommen und gleichzeitig wurde der Energieverbrauch deutlich gesenkt. Zusätzlich wurde im Grafikbereich durch die neue Adreno-Einheit und den neuen Bildprozessor die Leistung bei der Grafik und den Bildern um etwa 30 Prozent erhöht. Leider hat das Unternehmen aber keinen separaten Kern für die Verarbeitung von KI-Prozessen eingebaut. Dies hatte Huawei* mit dem Kirin 970 bereits vorgemacht – beim Snadragon 845 laufen diese Prozesse wieder direkt über die CPU und nutzen damit die Hauptkerne.



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