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Neues Samsung Patent zeigt einige Ideen zu neuen Smartphones


Samsung* hat unter Nummer PCT/KR2017/007043 bei der World Intellectual Property Organization (WIPO) ein neues Patent eingereicht, dass einige Ideen und Konzepte zeigt, wie Smartphones* in den nächsten Jahren weiter entwickelt werden könnten. Dabei bezieht sich das Patent allerdings noch auf kein konkretes Modell und es ist auch unklar, wann und ob diese Idee überhaupt umgesetzt werden, aber es zeigt zumindest, in welche Richtung die Entwickler bei Samsung* denken und was uns zukünftig erwarten könnte.

Die Entwicklung bei Samsung* geht dabei (wenig überraschend) vor allem im Bereich des randlosen Designs weiter. Im Vergleich mit den aktuellen Modellen hat die Darstellung im Patentantrag deutlich geringere Ränder am oberen und unteren Bereich und ein Teil der Technik scheint ins Display* integriert worden zu sein. Interessant sind dabei vor allem drei Bereiche bei diesem Patent:

  • mit der Bezeichnung 340 ist die Kamera in einem Bereich an der rechten oberen Seite platziert und nimmt einen Teil des Displays ein. Es gibt also eine kleine Aussparung für die Kamera. Das scheint auch darauf hin zu deuten, dass Dual Lens Kameras in der Front für Samsung derzeit keine hohe Priorität haben, denn es ist nur eine Aussparung vorgesehen.
  • die Bezeichnung 350 steht für einen durchbrochenen Bereich, der wahrscheinlich die anderen Sensoren und den Lautsprecher enthält. Samsung setzt also auch mit diesem Patent nicht darauf, diese Elemente ins Display* zu integrieren, sondern lässt dafür einen (deutlich kleineren) Bereich frei
  • Im unteren Bereich gibt es unter der Bezeichnung 360 einen angedeuteten Button oder Sensor. Das könnte der Home-Button sein, ebenso denkbar wäre hier aber auch ein Sensor für die Fingerabdrücke, der zukünftig dann wohl unter das Display* verlegt wird. Sollte letzteres zutreffen scheint Samsung auch zukünftig auf die Fingerabdrücke zum Entsperren zu setzen und nicht nur auf die Gesichtserkennung, wie es Apple bereits vorgemacht hat.

Ein weiterer interessanter Punkt ist die Aussparung am unteren Rand, die wohl für den Kopfhöreranschluss steht. Es scheint so, als würde Smausng auch zukünftig darauf setzen. Man sieht diese Öffnung auch nochmal in der Sicht auf die Skizzen von unten. Allerdings ist dies kein Teil des Patents und hat auch keine Nummer, daher sollte man sich nicht zu sehr darauf verlassen.

Insgesamt sind die Änderungen aus dem Patent-Antrag aber eher wenig spektakulär und sprechen eher für eine Weiterentwicklung der bisherigen Modelle als für einen radikalen Umbruch beim Design und dem Aussehen der Geräte. Da sich die Änderungen vor allem auf das Infinity-Disply beziehen, kann man wahrscheinlich davon ausgehen, dass sie – wenn sie denn kommen – zuerst bei den Topmodelle eingesetzt werden. Möglicherweise wird es also bereits beim Galaxy S10 und dem Note 10 entsprechende Änderungen geben. Sicher ist das aber leider nicht, denn es gab schon viele Patentanträge die dann doch nicht umgesetzt wurden.




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