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Android: 1,1 Prozent der Smartphones nutzen die neuste Version


Google hat die neusten Zahlen für die Verteilung der aktuellen Android* Versionen veröffentlicht und nach wie vor ist Android* 8 Oreo (also die neuste Android* Version) kaum im Einsatz. Lediglich 0,8 Prozent aller Smartphones* auf dem Markt nutzen Android 8 und etwa 0,3 Prozent die etwas neuere Version Android 8.1. Die meisten Android Geräte nutzen nach wie vor Android 6 (28,1 Prozent) und Android 7 (22,3 Prozent). Nach wie vor ein Problem dabei: mehr als die Hälfte aller Geräte auf dem Markt nutzt ein Betriebssystem, das noch älter als Android 6 ist und damit wahrscheinlich schon viele Sicherheitslücken hat.

Das größte Problem dürften hier die Hersteller sein, die derzeit nur für einen Bruchteil der Geräte bereits ein Update auf Android 8 anbieten und Modelle, die von Haus aus mit Android 8 ausgestattet sind, gibt es auch noch kaum. Das wird sich sicher in den nächsten Monaten ändern, bisher ist die Auswahl bei Android 8 aber gering und das schlägt sich natürlich auch in den Zahlen nieder.

Google versucht mittlerweile über das Projekt Trebble hier eine Änderung zu erreichen. Dabei wird das Android System umgebaut um ein Grundsystem zu haben, das sich einfacher Update lässt und die Treiber und Veränderungen der Anbieter davon unabhängig sind.

Welche Vorteile haben Nutzer von Trebble

Die Technik hinter Trebble ist recht komplex, aber auch wenn man sie nicht komplett durchschaut, sind die Vorteile für Kunden durchaus sinnvoll. Durch die einfacheren Updates, die Android zukünftig bekommen kann, steigt die Sicherheit der Geräte, da es für die Hersteller einfacher wird, die aktuelle Version von Android für die Modelle umzusetzen. Derzeit bekommen selbst Topmodelle oft nur zwei Major Updates (also komplett neue Android Versionen). So soll beispielsweise das Galaxy S6* bereits kein Update auf Android 8 mehr bekommen, weil Samsung* hier wohl die Kosten scheut. Selbst Topmodelle sind also bereits nach zwei bis drei Jahren technisch veraltet – zumindest was die Software betrifft.

Das könnte sich mit Projekt Trebble ändern. Wenn die Hersteller im Android Bereich dieses System annehmen wird die Entwicklung von neuen Versionen von Android einfacher und dürfte schneller auf die Geräte kommen. Der Anteil an Smartphones* mit veraltetem Betriebssystem auf dem Markt sollte also deutlich sinken und man kann als Verbraucher die Geräte länger ohne Sicherheitsbedenken nutzen.

Für die Zukunft sollte man darauf achten, das Smartphones* mindestens Android 8 von Haus aus mitbringen, denn dann ist auch Projekt Trebble mit an Bord und man profitiert von den Vorteilen des neuen Systems.



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