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HTC Desire 12 und Desire 12 plus – Oberklasse Feature für Mittelklasse-Preis


Der taiwanische Hersteller HTC bringt zwei neue Smartphones auf den Markt. Das HTC Desire 12 und das Desire 12+ lassen sich bei einem Blick auf den Preis eindeutig in die Einstiegs- und Mittelklasse einordnen, denn die Preise von 199 Euro beziehungsweise 249 Euro sind relativ niedriger. HTC versucht trotzdem einige Elemente der Oberklasse umzusetzen, sodass diese Handys recht interessant werden könnten. Trotz der Ähnlichkeit im Namen haben die beiden Handys jedoch nicht viele Gemeinsamkeiten.

Das Design der Handys ist eindeutig an den derzeitigen Trends der Oberklasse orientiert. Hier haben männlich alle neuen Handys möglichst große Bildschirme, die meistens im 18:9 Format sind. Das Desire 12 bringt ein 5,5 Zoll großes Display* mit sich und das Display* des Desire 12+ ist sogar 6 Zoll groß. In beiden Fällen sind die Displays im 18:9 Format gestaltet. Das 18:9 Format sagt aus, dass das Handy doppelt so hoch wie breit ist. Mit diesem Format ist es möglich, ein relativ großes Display* zu verbauen, ohne dass das gesamte Gerät viel größer wird. So haben die Handys große Bildschirme und liegen doch nicht komplett globig in der Hand. Die Pixeldichte der beiden Smartphones liegt bei 1.440 x 720 Pixeln. Das Display des Desire 12 wird ein wenig schärfer wirken, da das Display kleiner ist. Das Desire bringt 137 Gramm auf die Waage und der große Bruder des Einsteigermodells wiegt 156 Gramm.  Außerdem wurde bei diesen beiden Smartphones das Liquid Surface Design angewendet, welches HTC zuvor nur bei seiner U11-Serie, dem Flaggschiff von HTC, genutzt hat. Eric Matthes, Vice President Western Europe bei HTC sagt dazu:

„Unsere neue Designsprache zieht sich damit einheitlich über alle Geräte hinweg – vom Einsteiger- bis hin zum High-End-Modell HTC U11.“

Nach dem Design hört es aber auch schon auf mit den Ähnlichkeiten. Die technische Ausstattung der beiden Geräte ist nahezu komplett unterschiedlich.

Das HTC Desire 12+

Dieses Smartphone* besitzt auf der Rückseite des Geräts noch einen Fingerabdrucksensor, der in das Glasgehäuse eingefasst ist. Angetrieben wird das Desire 12+ von einem Qualcomm Snapdragon 450, der aus acht Kernen besteht und mit bis zu 1,8 GHz taktet. Dem Prozessor stehen 3GB Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicherplatz für Medien beträgt 32 GB und kann über eine microSD-Karte um bis zu 2 Terabyte erweitert werden. Nutzt man diese Speichererweiterung muss man dennoch nicht auf eine zweite SIM-Karte verzichten. Bei diesem Smartphone* handelt es sich um ein echten DualSIM-Gerät. Der Akku ist mit 3.000 mAh nicht der größte Akku. Er sollte jedoch bei normaler Nutzung einen Tag ohne Probleme schaffen. Dank der Rückseite aus Acrylglas kann man den Akku über die QuickCharge-Technologie in kurzer Zeit wieder aufladen.

Als Zugabe wird das Desire 12+ sogar mit Android* Oreo, Android* 8.0, ausgeliefert. Dies ist die aktuellste Version des Betriebssystems von Android*.

Bei der Hauptkamera des Desire 12+ handelt es sich um eine Dual-Kamera. Die Kamera besteht also aus zwei verschiedenen Sensoren, die jeweils unterschiedliche Megapixel haben. Das Bild entsteht später aus den Aufnahmen beider Sensoren. Der erste Sensor hat 13,1 MP und verfügt über einen Phasen-Autofokus (PDAF) und eine f/2.2-Blende. Der zweite Sensor ist nur noch mit 2 MP ausgestattet und hat eine f/2.4 Blende. Dieser zweite Sensor ist zum Beispiel für den Bokeh-Effekt zuständig. Beim Bokeh-Effekt wird der Hintergrund eines Bildes verschwommen dargestellt, sodass das Motiv mehr im Fokus liegt. Die Kamera hat verschiedene Modi zwischen denen die Nutzer wechseln können. Hier gibt es zum Beispiel HDR, Panorama und den Bokeh-Effekt. Mit der Hauptkamera werden bei Videoaufnahmen 30 Frames pro Sekunde aufgenommen. Auf der Vorderseite des Smartphones befindet sich dann noch die Frontkamera, die für Selfies genutzt werden kann. Diese Kamera schießt Bilder mit einem 8-Megapixel-Sensor und einer f/2.0-Blende. Auch die Frontkamera verfügt über einen eigenen LED-Blitz.

HTC Desire 12

Das HTC ist um 50 Euro billiger als das eben vorgestellte größere Serienmodell und diesen Preisunterschied merkt man in der Ausstattung auch. Hier wurde nur ein Vierkernprozessor der Firma Mediatek verbaut. Dieser schafft lediglich eine Taktrate von 1,3 GHz. Auch der Akku hat mit 2730 mAh eine etwas niedrigere Kapazität. Dies ist jedoch logisch, da er auch nur ein kleineres Display beleuchten muss. Immerhin sind der Arbeitsspeicher und der interne Speicher ebenso groß wie beim Desire 12. Auch hier verfügen Kunden über 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internem Speicher, der ebenfalls  um bis zu 2 TB erweitert werden kann. Leider läuft das HTC Desire 12 noch mit Android 7. Dies ist etwas ärgerlich, da es dieses Jahr sogar schon eine neue Android-Version geben wird, Android 9. Immerhin ist aber auch die kleinere Modellversion mit zwei SIM-Karten-Fächern und einem zusätzlichen Platz für eine microSD-Karte ausgestattet.

Auch bei der Kamera wurden gegenüber dem etwas teureren Modell eingespart und an Leistung gekürzt. Die Frontkamera verfügt hier nur noch über 5 MP und eine f/2.4 -Blende. Die Hauptkamera dieses Einsteigergeräts verfügt außerdem nur über eine Linse. Hierbei handelt es sich also nicht um eine Dual-Lense-Kamera. Die Kamera schießt Bilder mit einem 13 MP Sensor. Außerdem verfügt sie über eine f/2.2-Blende, einen LED-Blitz und PDAF. Bei Videoaufnahmen mit der Hauptkamera werden 30 Bilder pro Sekunden aufgenommen, sodass laut Hersteller Full HD-Videoaufnahmen entstehen.

Das HTC Desire 12 wird es im laufe des Aprils in der Farbe Cool Black geben. In der Farbe Warm Silber wird es erst ab Mai verfügbar sein. Der Preis für das Einsteigergerät liegt bei 199 Euro (UVP). Das Desire 12+ wird es in den gleichen Farbvarianten geben. Auch hier müssen sich Interessierte noch bis April beziehungsweise Mai gedulden. Preislich liegt das Desire 12+ bei 249 Euro (UVP). Ab dem dritten Jahresquartal soll es dann auch noch eine dritte Farbvariante, namens Royal Gold, geben



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