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Samsung Galaxy S9 – so sichert Samsung das Topmodell


Auf einem Smartphone* sind allerhand wichtige Daten über den Besitzer des Smartphones gespeichert. Dort verbergen sich Telefonnummern, Bankdaten, Adressen und weitere persönliche Informationen. Man sollte also immer dafür sorgen, dass solche Daten gut gesichert sind und kein Unbefugter bei Verlust des Geräts darauf zu greifen kann. Dafür dienen bei Handys zum Beispiel Funktionen wie die SIM-Kartensperre, der PIN* und das Sicherheitsmuster zum Entsperren des Bildschirms. Samsung* hat nach eigenen Angaben bei den neuen Modellen, Samsung* Galaxy S9* und S9 Plus, besonders auf die Sicherheit der Handys geachtet.

Biometrische Daten

Es gibt schon einige Modelle an Smartphones, die mit Gesichtserkennung zum Entsperren des Handys arbeiten. Bei dieser Funktion wird über die Frontkamera überprüft, ob das Gesicht vor dem Handy auch wirklich das registrierte Gesicht, also das Gesicht des Besitzers, ist. Diese Funktion bereitete jedoch manchmal Probleme. Diese traten besonders häufig auf, wenn das Licht nur schwach war oder das Gesicht aus einem anderen Winkel gezeigt wurde. Die Entsperrung über die Gesichtserkennung fiel den meisten Geräten auch schwer, wenn ein teil des Gesichts durch ein Kleidungsstück oder ähnliches verdeckt war.

Um dieses Problem zu umgehen, kombiniert Samsung* bei den beiden neusten Modellen der S-Serie zwei biometrische Technologien. Die beiden Smartphones verfügen also sowohl über Gesichtserkennung als auch über einen Iris-Scan. Durch eine Funktion namens „Intelligent Scan“ wird dann je nach Lichtverhältnis die richtige Entsperrungsmethode gewählt. So soll auch bei schlechteren Lichtverhältnissen eine Entsperrung über die biometrischen Daten, die am meisten Sicherheit bieten, möglich sein.

Außerdem wurden die Softwares der beiden Entsperrungsmethoden überarbeitet. Die Gesichtserkennungstechnologie soll ein Gesicht auch aus verschiedenen Blickwinkeln erkennen. So muss man das Handy nicht immer in einer bestimmten Position halten, damit das Handy entsperrt werden kann.  Auch die Iris-Scan-Technologie wurde verbessert, sodass die Iris auch aus einer etwas größeren Entfernung eindeutig identifiziert werden kann.

Samsung überlegt außerdem, die Funktion nicht nur für die Entsperrung des gesamten Smartphones zu nutzen. Es wäre auch vorstellbar, dass Intelligent Scan in verschiedene Apps integriert wird. Dies soll bei Samsung Pass beginnen. Durch die Integration der biometrischen Sicherung in Apps sollen Website-Logins und andere sensible Informationen noch sicherer werden als es ein herkömmliches Passwort gewährleisten kann.

Fingerabdrucksensor

Der Fingerabdrucksensor ist schon lange in der Smartphone*-Welt verbreitet und wird langsam zu einer Standard-Funktion. Doch je nach Umsetzung erkennt der Sensor einen Fingerabdruck unterschiedlich schnell und auch die Positionierung des Sensors ist je nach Hersteller und Modell unterschiedlich. Beim Galaxy S9* und S9+ befindet sich der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Geräts unterhalb der Kamera. Somit ist der Sensor viel besser zu erreichen als beim Vorgängermodell. Man kann nun bei dem Fingerabdrucksensor des der S9-Modelle seinen kompletten Fingerabdruck speichern. Dafür fährt man einfach mit dem Finger der Länge nach über den Sensor und schon wird der gesamte Fingerabdruck gescannt.

Eine neue Funktion des Fingerabdrucksensors ist der „sichere Ordner“. Über diese Funktion sollen sich besonders persönliche Daten und Informationen noch besser schützen lassen. Man kann einen Fingerabdruck für diese Funktion auswählen. Nutzt man diesen dedizierten Fingerabdruck, dann öffnet sich nicht der herkömmliche Startbildschirm sondern der Inhalt des sicheren Ordners. Nutzer haben die Wahl diesen sicheren Ordner entweder als normale App oder als Launcher darzutsellen. Nutzt man die Darstellung als Launcher, dann entsteht durch den sicheren Ordner eine Art alternativer Startbildschirm. Um Apps und Daten dem ordner hinzuzufügen, nutzt man einfach das „Sicherer Ordner“-Widget.

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