fold faltbar galaxy x

Samsung Galaxy X – Experten erwarten faltbares Handy fühestens 2019


Samsung* wollte an sich bereits Ende 2017 mit einem faltbaren Gerät starten, aber es sieht mittlerweile auch für 2018 schlecht aus für diese Modelle, die unter dem Namen Samsung* Galaxy X gehandelt werden. Damit würden sich die Modelle wieder verschieben – das wäre aber an sich nichts Neues, denn bisher gab es vom Galaxy X viele Ankündigungen, ohne das konkrete Termine genannt wurden. Die aktuelle schlechte Nachricht stammt dabei von Salman Saeed, Produktmanager von Qualcom im Bereich der Bildschirme und er geht nicht davon aus, dass es bei Samsung* in 2018 den Start dieses Smartphones* geben wird. Der Grund dafür liegt im technischen Bereich: derzeit fehlt es an den notwendigen Komponenten, mit denen sich diese Technik umsetzen ließe. Samsung würde wahrscheinlich selbst gerne mit einem solchen Modell starten – allein die Zulieferer haben bisher noch keine Materialien gefunden, mit denen sich faltbare Displays dauerhaft umsetzen lassen. Es liest sich so, als gäbe es zwar Prototypen in dem Bereich, der Lebenserwartung ist aber eher gering und man muss sie bereits nach wenigen Falt-Versuchen austauschen, weil an der Faltstelle Schäden entstehen. So lange dieses Problem nicht gelöst ist, wird es wohl auch keine entsprechenden Modelle geben und daher sieht es (zumindest für 2018) schlecht aus für den Start des Galaxy X.

Im Original sagte Saeed zu diesem Thema:

„They [phone manufacturers] haven’t cracked the material science right now to produce electrodes that can repeatedly withstand bending and folding.“

-Salman Saeed, Qualcomm

Die Forschung in diesem Bereich geht natürlich weiter. Daher ist das Projekt faltbares Handy bei Samsung (und auch bei anderen Herstellern) natürlich noch nicht gecancelt, sondern verzögert sich nur. Das ist aber in dem Bereich nichts Neues – bei faltbaren Geräten ist man mittlerweile Warten gewohnt.ZTE hat mit dem Axon M im Übrigen ein erstes klappbares (nicht faltbares) Handy auf den Markt gebracht. Den technischen Problemen ist man dabei aus dem Weg gegangen, in dem man einfach zwei Displays mit einem Scharnier verbunden hat und diese per Software synchronisiert. Klappbare Bauteile gibt es in diesem Sinne also nicht. Das löst das Problem mit den fehlenden faltbaren Materialien, die Modelle sehen dafür aber auch nicht sonderlich attraktiv aus, sondern wirken eher klobig.




Wichtig: Hilfe zu inhaltlichen Themen kann am einfachsten in unserem Hilfe-Bereich bekommen werden. Dort kann man schnell und einfach bei Problemen und Schwierigkeiten nachfragen und entweder die Redaktion oder auch fachkundige Nutzer beantworten die Frage. Dazu können dann auch andere Nutzer mit dem gleichen Problem die Lösung dazu lesen und müssen nicht mehr selbst eine Frage stellen.