Samsung Galaxy S6

Samsung Galaxy S6 und S6 edge erhalten keine Updates mehr


Keine guten Nachrichten für Nutzer des Galaxy S6* und S6 edge. Samsung* hat die Modelle von der Update-Liste genommen und damit bekommen die Modelle ab sofort leider keine Aktualisierungen mehr. Das betrifft sowohl die Sicherheitsupdates als auch ein eventuelles Update auf Android* 8, über das in den letzten Monaten immer wieder spekuliert worden war. Die Galaxy S6* Modelle werden also mit Android* Nougat und dem aktuellen Sicherheitspatch aus dem Februar verbleiben – neuere Varianten wird es nicht geben.

Nach 3 Jahren endet damit die softwareseitige Unterstützung der Modelle. Allerdings sind davon noch nicht alle S6-Varianten betroffen, sondern vorerst nur das normale Galaxy S6* und das S6 edge. Die etwas später auf den Markt gekommenen Galaxy S6 edge+ (mit etwas größerem Display*) und das S6 Active werden weiterhin versorgt. Man kann aber auch hier davon ausgehen, dass der Support in diesem Jahr noch eingestellt wird – das S6 edge+ kam beispielsweise im Herbst 2015 auf den Markt, daher wird wohl auch bei diesen Modellen der Support im Herbst 2018 enden.

Insgesamt sind die Modelle damit natürlich nicht auf einen Schlag unbrauchbar geworden, sondern können nach wie vor genutzt werden. Immerhin haben sie (nach dem aktuellen Stand) auch noch ein relativ gutes Sicherheitslevel. Daher gibt es für die Besitzer der Smartphones* zumindest kurzfristig keinen Grund, zu handeln oder sich nach neuen Modellen umzusehen. Allerdings steigt natürlich mit der Zeit das Risiko, das Sicherheitslücken auftauchen, die auch ausgenutzt werden und früher oder später kann es durchaus sein, dass auch einige Apps nicht mehr auf den Geräten laufen, weil die Systemanforderungen nicht mehr erfüllt werden. Daher hat Samsung* mit diesen Schritt die Modelle auf das Abstellgleis geschoben – und als Kunde kann man dagegen leider recht wenig tun.

Tatsächlich sind von Samsung* mit dem Galaxy S7, dem S8 und dem neuen S9 auch bereits drei Nachfolger auf dem Markt – Samsung pusht mit diesem Schritt natürlich auch die neueren Modelle, die nach wie vor mit Updates versorgt werden.




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