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iOS 12 – das sind die neuen Funktionen


iOS 12 – das sind die neuen Funktionen – Mit der neuen Version iOS 12 unterstützt Apple* erfreulicherweise alle Modelle, die auch bereits iOS 11 nutzen konnten. Allerdings hat das Unternehmen in diesem Jahr sich in erster Linie auf die Weiterentwicklung des Betriebssystem konzentriert – revolutionäre Neuerungen sucht man daher vergebens.

Der Fokus lag bei der Entwicklung wohl auf der Performance der neuen Version. Die Kamera und auch die Tastatur sollen bis zu 70 Prozent bzw. 50 Prozent schneller starten und auch auf älteren Modellen wie dem iPhone 6 plus soll iOS 12 nach den Angaben von Apple* etwa 40 Prozent schneller arbeiten. Mit dem Update auf iOS 12 werden also etwas ältere Modelle eine deutlichen Boost bei der Geschwindigkeit* bekommen. Aber natürlich hat Apple* auch weitere Verbesserungen hinzu gefügt.

Die neuen Funktionen bei iOS 12

  • Apple hat vor allem die Funktionen im Bereich Augmented Reality umgebaut und bietet mit iOS 12 den ARKit 2 mit einer Erfassung von Gesichtern und besserer Erkennung von anderen Objekten. Dazu gibt es eine neue AR App namens messen, mit der man über das iPhone oder iPad die Entfernungen in Räumen bestimmen kann – das spart den Zollstock. Um die Zusammenarbeit zu verbessern wurde mit Pixar auch ein gemeinsames AR Dateinformat entwickelt. Unter dem Namen USDZ sollen AR Informationen einfacher abgelegt und ausgetauscht werden können. Es ist nun auch möglich, die AR Funktionen auf mehreren Geräten zu nutzen und zu teilen um so eine gemeinsame AR Umgebung zu betrachten und zu benutzen.
  • Siri hat mit iOS 12 auch einige neue Funktionen bekommen. Interessant ist vor allem die Shortcut Funktion, mit der man weitere Apps steuern kann – allerdings müssen diese Apps das unterstützen. Hier wird man also sehen müssen, wie die Entwickler auf das neue Feature reagieren. Dazu hat Siri nun neue Möglichkeiten bekommen und kann die Geräte nach weiteren Inhalten durchsuchen oder bei bestimmten Situationen reagieren.
  • iOS 12 soll es dazu einfacher machen, das Nutzungverhalten zu prüfen und eventuell auch zu beschränken. So gibt es nun eine bessere Übersicht über Nutzungszeiten und die genutzten Apps und iOS 12 macht es auch möglich, Limits zu setzen. Wer also bestimmte Apps nur eine zeitlang nutzen will (beispielsweise für die Kinder) kann dies nun in iOS 12 so hinterlegen.
  • Der „Do not disturb“-Modus wurde verbessert. Nachts wird damit nur noch die Uhrzeit angezeigt und es gibt keine Benachrichtungen mehr. Dazu kann man diese Funktion nun auch ortsgebunden steuern.
  • Die Animojis wurden überarbeitet und es gibt nun einige neue Funktionen: Geist, Koala, Tiger und T-Rex. Das System soll nun auch Zungenbewegungen erkennen können und es ist möglich, eigene Animojis mit verschiedenen Faktoren zu erstellen.
  • Der Tracking-Schutz wurde verbessert und soll nun automatisch weitere Erkennungsmöglichkeiten von Nutzern unterbinden.
  • FaceTime hat eine Gruppenfunktion bekommen und unterstützt zukünftig Teleofnkonferenzen mit bis zu 32 Teilnehmern.
  • Die Foto App wurde mit einer verbesserten Suche aufgerüstet. Bilder werden nun automatisch erkannt und können sich auch automatisch gruppieren lassen. Dazu gibt es direkt durch die App Vorschläge für gute Bilder.

Für Entwickler soll bereits am Monat eine Vorab-Version zum Download zur Verfügung stehen. Eine öffentliche Beta-Version für iOS 12 soll es in den nächsten Wochen geben, so dass auch weitere Nutzer die neuste Version des Apple Betriebssystem testen können.



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